Saisonstart trotz Corona

  • Gut, dass ich da arbeiten muss, sonst hätte ich mir echt Gedanken machen müssen, ob ich zum Auftaktspiel gehen will und überhaupt darf (auf der einen Seite Gästefan, auf der anderen Seite nicht Ortsfremd).


    Ich empfinde es auch irgendwie als ein wenig Rückkehr zur Normalität, so einen Spielplan zu lesen. Hoffentlich bleibt die Entwicklung positiv.

  • Vorerst dürfte die 20% Regel gelten. Bei gesamt 6100 = 1250. Das aber vorr. nur für 6 Wochen also Vorbereitung ab Anfang Oktober plus 2 Wochen. Ich kann mir vorstellen das bis zu dieser Zahl DK verkauft werden. Mehr sicher nicht.

    Ich schätze aber das die Plätze mit Abstand zugewiesen werden. Also man nicht zwingend exakt da sitzt wie man es kannte. Wir hatten schon vor Playoffs bezahlt und gebucht. Mal sehen.

    Stehplätze sind ja nicht zugelassen.

    Wenn alles ohne Vorfälle verläuft könnte es nach 6 Wochen weitergehen.

  • Wartet es doch erstmal ab. Die 20% sind eine Empfehlung, keine gesetzliche Vorgabe. Die MT darf bis knapp unter 50% z. B.


    Soviel werden es sicher nicht, weil einfach wesentlich mehr Stehplätze weg fallen. Ich würde aber so auf um die 2.000 tippen, optimistisch gedacht. Und soviel Dauerkarten werden sicherlich nicht verkauft.


    Das ist übrigens mal ein interessanter Nebenaspekt, das die Huskies mal die Hose runterlassen müssen in Sachen verkaufte DK...

  • Für mich hat sich das eh erledigt. Ich kann mich nicht annähernd daran erinnern, mal so wenig Bock auf Eishockey zu haben. Dafür ist alles, aber auch wirklich alles, getan worden. Generationswechsel bei den Fans, null Stimmung mehr in der Halle, Corona mit all seinen Auswirkungen, eine über Jahre langweilige Liga um die Goldene Ananas, die just in ihrem Jahr des Aufbruchs nun gebremst wird, langweilige Regeln mit "entschärftem" Hockey......... Da hab ich keinen Bock mehr. Jetzt sollen langjährige Fans, die sich keine Dauerkarte leisten können oder beruflich nicht können, auch noch Außen vor bleiben. Sorry, aber für mich hat sich das Thema erledigt. Seit März habe ich prima ohne Eishockey gelebt, und das geht auch prima ohne weiter, ganz einfach.

  • Ja prima dann tu das. Ich hab selten so ein dünnschiss gelesen wie von dir!


    Junge junge junge

    Ich sehe da nur Fakten, kein "Dünnschiss", aber Fäkalsprache spiegelt den Zeitgeist wieder, Glückwunsch! Solche Ausfälle wie du bestätigen meine Entscheidung von Oben. Macht ihr mal nur so weiter...... Seitdem meine Ansichten ins Lächerliche gezogen werden, fliegt komischerweise das Hallendach weg vor Stimmung....... Aber scheint ja Einigen, Unverbesserlichen zu genügen..... Weiter so!

    Ich habe noch ne ganz tolle Idee: Hängt doch gegen den ungeliebten Nordhessenstar (Finger in die Wunde - Getroffene Hunde bellen.....) einfach ein paar Bettlaken auf, mit Kampfsprüchen, gegen die Böse Vereinsführung und gebt eurer Gruppierung dabei am Besten einen italienisch klingenden Namen..... Von einem Land, wo man am Besten Alles nimmt, nur nicht sportliche Vorbilder..... Das nur als kleiner Tipp. Junge, Junge..... Kann ich auch.

  • Für mich hat sich das eh erledigt. Ich kann mich nicht annähernd daran erinnern, mal so wenig Bock auf Eishockey zu haben. Dafür ist alles, aber auch wirklich alles, getan worden. Generationswechsel bei den Fans, null Stimmung mehr in der Halle, Corona mit all seinen Auswirkungen, eine über Jahre langweilige Liga um die Goldene Ananas, die just in ihrem Jahr des Aufbruchs nun gebremst wird, langweilige Regeln mit "entschärftem" Hockey......... Da hab ich keinen Bock mehr. Jetzt sollen langjährige Fans, die sich keine Dauerkarte leisten können oder beruflich nicht können, auch noch Außen vor bleiben. Sorry, aber für mich hat sich das Thema erledigt. Seit März habe ich prima ohne Eishockey gelebt, und das geht auch prima ohne weiter, ganz einfach.

    Dafür, dass du keinen Bock mehr hast und sich das Thema für dich erledigt hat, schreibst du aber doch noch ziemlich viel...

  • Für mich hat sich das eh erledigt. Ich kann mich nicht annähernd daran erinnern, mal so wenig Bock auf Eishockey zu haben. Dafür ist alles, aber auch wirklich alles, getan worden. Generationswechsel bei den Fans, null Stimmung mehr in der Halle, Corona mit all seinen Auswirkungen, eine über Jahre langweilige Liga um die Goldene Ananas, die just in ihrem Jahr des Aufbruchs nun gebremst wird, langweilige Regeln mit "entschärftem" Hockey......... Da hab ich keinen Bock mehr. Jetzt sollen langjährige Fans, die sich keine Dauerkarte leisten können oder beruflich nicht können, auch noch Außen vor bleiben. Sorry, aber für mich hat sich das Thema erledigt. Seit März habe ich prima ohne Eishockey gelebt, und das geht auch prima ohne weiter, ganz einfach.

    Dafür, dass du keinen Bock mehr hast und sich das Thema für dich erledigt hat, schreibst du aber doch noch ziemlich viel...

    Und die Frage ist: warum?

  • Es ist alles getan worden? Also hat irgendjemand dafür die Verantwortung zu übernehmen, dass:

    - es ein Generationswechsel gibt.

    - es Corona gibt und man versuchen muss damit klar zu kommen.

    - eine langweilige Liga auch noch ausgebremst wird just als es wieder um was ging. Mal davon abgesehen, dass die DEL2 wohl nicht dazu kann, dass sich die DEL abgeschottet hat.

    - es noch nicht mal final eine Lösung für das Thema Eintrittskarten gibt.


    Bei der Stimmung und den Regeln kann ich dich ja noch verstehen aber zum Rest fällt mir nichts mehr ein, außer dir ein schönes Leben ohne Eishockey zu wünschen.

    Machs gut. Und bleib gesund.

  • Ja prima dann tu das. Ich hab selten so ein dünnschiss gelesen wie von dir!


    Junge junge junge

    Ich sehe da nur Fakten, kein "Dünnschiss", aber Fäkalsprache spiegelt den Zeitgeist wieder, Glückwunsch! Solche Ausfälle wie du bestätigen meine Entscheidung von Oben. Macht ihr mal nur so weiter...... Seitdem meine Ansichten ins Lächerliche gezogen werden, fliegt komischerweise das Hallendach weg vor Stimmung....... Aber scheint ja Einigen, Unverbesserlichen zu genügen..... Weiter so!

    Ich habe noch ne ganz tolle Idee: Hängt doch gegen den ungeliebten Nordhessenstar (Finger in die Wunde - Getroffene Hunde bellen.....) einfach ein paar Bettlaken auf, mit Kampfsprüchen, gegen die Böse Vereinsführung und gebt eurer Gruppierung dabei am Besten einen italienisch klingenden Namen..... Von einem Land, wo man am Besten Alles nimmt, nur nicht sportliche Vorbilder..... Das nur als kleiner Tipp. Junge, Junge..... Kann ich auch.

    Du regst dich über sachen auf das ist unfassbar. Ich denke dazu ist alles gesagt und auf deine heulerei brauch man nicht weiter eingehen . Leb bitte weiter so wie gehabt und alles ist glücklich :-)


    Selten jemanden so negatives wie dich erlebt!

  • Anlässlich des Statements von Herrn Arnold nach der DEL Gesellschafterversammlung vom Montag möchte ich den Thread-Titel mal aufgreifen. Allerdings würde ich mehrere Fragezeichen anfügen.

    Kurz zusammengefasst sagt Arnold, dass die DEL nur dann zum angedachten Termin im November mit allen Teilnehmern starten kann, wenn innerhalb von 10 Werktagen aus öffentlichen Mitteln 60 Millionen Euro verbindlich zugesagt werden.

    Bestimmt kann man dieses Statement auf vielfältige Weise interpretieren. Ich selbst habe mich in letzter Zeit zu wenig mit der DEL beschäftigt, um mir Mutmaßungen zuzutrauen.

    Also nehme ich den Text 1:1 und komme zu dem Schluss, dass diese Forderung nur eine weitere Verschiebung oder gar eine Absage der DEL-Saison nach sich ziehen kann. Wobei eine Verschiebung kaum möglich erscheint, will man eine reguläre Saison angehen. Im neuen Podcast wurde das wie ich finde auch gut eingeordnet.

    Nun frage ich mich aber, was in der DEL2 substanziell anders ist.

    Bei den Kosten für die Spieler lese ich höchstens etwas von freiwilligem Gehaltsverzicht an wenigen Standorten. Ein deutliches Abspecken des Kaders kann ich auch nirgends erkennen. Mit anderen Worten dürften die Personalkosten für die Kader insgesamt zwar gesunken, allerdings nicht radikal nach unten korrigiert worden sein.

    Nach allem, was ich heute wissen kann, werden die Einnahmen allerdings radikal sinken. Sprade kann dabei nur einen kleinen Teil der Verluste aus dem Ticketverkauf abfangen. Schließlich kann man weder einen durchschnittlichen Ticketpreis für den Stream verlangen noch mit der entsprechenden Personenzahl rechnen.

    Ich sehe also fixe Kosten der Clubs, die unwesentlich gesunken sein dürften - wenn überhaupt - und auf der anderen Seite die klar erkennbare Gefahr enormer Einnahmeverluste im Vergleich zu den Vorjahren.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass alle Szenarien darauf basieren, dass alle Standorte diese Saison überstehen können, also eine reguläre Saison gespielt werden kann.

    Die Corona bedingten Unsicherheiten sind enorm und man kann nur hoffen, dass kein Club seiner Finanzplanung insgeheim deutlich höhere Zuschauerzahlen zugrunde gelegt hat.

    Mich wundert, dass anscheinend nie über einen anderen Modus oder andere gravierende Veränderungen des Spielbetriebs nachgedacht wurde. Auf mich wirkt es so, als setze man alles auf eine Karte, ohne einen Plan B zu besitzen. Geht es schief, werden vermutlich auch die staatlich zugesagten Hilfen sinnlos verbrannt. Insbesondere bei uns, wo sich alles in einer Hand befindet, sehe ich keine wirtschaftlichen Spielräume.

    Ich kann nicht sagen, dass mir viele Gründe für eine optimistische Sichtweise einfallen.

  • Dass es im deutschen Eishockey keine einheitliche Linie gibt, gefällt längst nicht jedem, ist bei den vielen Partikularinteressen aber kaum zu vermeiden. Die zweite Liga geht mit dem geplanten Start auch ein Risiko ein. Das ist aber deutlich geringer: Bei einer derzeit erlaubten Stadionauslastung von 20 Prozent würden den Klubs in der DEL2 rund 0,5 bis 1,5 Millionen Euro durch fehlende Ticketverkäufe verlorengehen, rechnete Rudorisch zuletzt vor. Bei den DEL-Klubs liegen die Verluste zwischen fünf und acht Millionen Euro.

    In dem Artikel in der FAZ wird es ganz gut erklärt, was wirklich unterschiedlich ist und warum es in der DEL2 vermeintlich eher aufgefangen werden kann.

  • Der Rechnung von Rudorisch muss man wohl einfach glauben.

    Dennoch ist deine Formulierung "vermeintlich eher aufgefangen werden kann" zu Recht so gewählt.

    Schließlich lese ich weiter:


    „Das ist sicher noch nicht alles kostendeckend, und wir brauchen nach der Testphase eine höhere Auslastung in den Stadien. Und wenn diese nicht darstellbar ist, brauchen wir mehr Unterstützung vom Staat oder eine Verlängerung des Konjunkturpakets ins Jahr 2021 hinein“, sagte Rudorisch dem Fachmagazin „Eishockey News“. Ein paar Monate können die Klubs also überbrücken, danach sind sie auf Lockerungen oder Hilfe der Politik angewiesen – ob das gutgeht?


    Das bestätigt leider einige meiner Befürchtungen.

  • #77 ich kann deine Befürchtungen verstehen. Aber was wäre die Alternative? Gar nicht starten und damit, zumindest meiner Meinung nach, die Standorte dem Verfall preisgegeben?

    Das große Problem ist doch, dass man überhaupt nicht weiß wie man es richtig macht. Dummerweise wieder mal so eine Situation wo man erst hinterher schlauer ist.

    Starten und darauf hoffen, dass die Fans die Maßnahmen mittragen, die Auslastung der Hallen steigen darf und die Pandemie allgemein nicht zu sehr um sich greift. Was bleibt uns denn sonst?

    Ich weigere mich von vornherein den Kopf in den Sand zu stecken.