• Ich sag's wie's ist: mich jucken diese Huskies kaum noch. Ich überfliege die Ergebnisse, aber die horrenden Preise in der Halle für diese bescheidene Qualität, nicht zuletzt in Sicht und Komfort, grenzen für mich an Abzocke.

    Dazu die ständigen Verschiebungen zu Lasten der Fans. Stehplätze weg mitten in den Playoffs. Neue Sitze und neue Bande mit schlechterer Sicht, Fokus auf Handball, Zweitmarkt wird angepriesen und funktioniert nicht richtig, das ganze Geschacher mit "Independence" und "Verein", während am Ende alles genau einer Person gehört und der Rendite unterworfen wird..

    Es ist nur noch ein Eventbusiness für dubiose Vertretertypen mit MEG-Vibes, die binnen eines Jahres (angeblich) revolutionäre Unternehmen aufbauen.

  • Wow dieses Thema explodiert!

    NHL Spielfläche, NHL Stimmung, NHL Eintrittspreise?

    Ich kann mir sehr gut vorstellen das die MT Melsungen schon zu Paul Sinizin gesagt hat den Heuboden zu Sitzplätze umzubauen.

    Das die alten Zeiten der 90 er und Anfang Nuller Jahre nie mehr wiederkommen ist mir schon länger klar.

  • Weil es gerade angesprochen wurde.
    Der Zweitmarkt ist jetzt aktiv und funktioniert. 👍

    Frei nach dem Motto: was lange gärt, wird Alkohol. 🍺

    Dazu hätte ich mal eine Frage. Wenn ich ein Ticket verkaufen möchte soll ich mich mit stripe veebinden. Wenn ich das dann versuche liegt der Button und dem Abmeldbutton.

    Ich kann mich nicht verbinden sondern nur abmenlden. Und mein Telefon ist einigeemassen aktuell.

    Noch jemand mit dem problem?

    Statt der weißen Fahne werdet Ihr nur meinen Mittelfinger sehen 🖕

  • Ich weiß nicht, ob man die Stimmungsveränderungen zwingend auf die Umbauarbeiten der Halle zurückführen kann.

    Wenn man mal ein wenig zurückschaut auf die Zeiten vor dem Umbau gab es schon damals Diskussionen darüber, dass sich die Stimmung in der Halle verändert hat: Immer weniger Interaktion vom und mit dem E-Block, Konzentration der aktiven Unterstützung durch das Zentrum des Heubodens bzw. unterschiedliche Gesänge, wenig Unterstützung von den Sitzplätzen, usw.

    Tatsache ist einfach, dass sich das Publikum und das individuelle Erlebnis eines Eishockeyspiels verändert hat. Heutzutage (also bei den jüngeren Generationen) ist es einfach wichtiger, das eigene Erlebnis über Stories zu teilen statt 60 min Stimmung zu machen.

    Jetzt kann man natürlich den alten Zeiten hinterhertrauern, in denen die Halle gebrannt hat, man das Team auch bei Rückstand noch bedingungslos gefeiert und zu Aufholjagden angetrieben hat. Und dieses Schwelgen in Erinnrungen ist sicherlich auch nachvollziehbar. Aber diese Zeiten werden nicht zurückkommen - auch dann nicht, wenn man die Sitzplätz in Stehplätze umwandeln oder von allen Plätzen volle Sicht auf die Eisfläche hätte.

    Ob jetzt die Umwandlung des E-Blocks und die Konzentratione von Heimstehplätzen auf den Heuboden gut findet oder nicht, ist sicherlich eine Einstellungs-/Geschmacksache. Es als Grundlage für die Stimmungsveränderung heranzuziehen, halte ich für eine vorgeprägte Interpretation.

    Profi-Podcaster, Fernsehstar und Fahrradexperte 8o

  • Weil es gerade angesprochen wurde.
    Der Zweitmarkt ist jetzt aktiv und funktioniert. 👍

    Frei nach dem Motto: was lange gärt, wird Alkohol. 🍺

    Dazu hätte ich mal eine Frage. Wenn ich ein Ticket verkaufen möchte soll ich mich mit stripe veebinden. Wenn ich das dann versuche liegt der Button und dem Abmeldbutton.

    Ich kann mich nicht verbinden sondern nur abmenlden. Und mein Telefon ist einigeemassen aktuell.

    Noch jemand mit dem problem?

    Ich weiß nicht ob ich dich richtig verstehe, aber ich hatte auch vor 1-2 Wochen das Problem, dass ich beim Versuch, mich in der App anzumelden immer nur abgemeldet wurde... Neustart App, Neustart Handy und Neuinstallation App haben alle nichts gebracht. Mittlerweile habe ich das Problem allerdings nicht mehr.

    Profi-Podcaster, Fernsehstar und Fahrradexperte 8o

  • Ich weiß nicht, ob man die Stimmungsveränderungen zwingend auf die Umbauarbeiten der Halle zurückführen kann.

    Wenn man mal ein wenig zurückschaut auf die Zeiten vor dem Umbau gab es schon damals Diskussionen darüber, dass sich die Stimmung in der Halle verändert hat: Immer weniger Interaktion vom und mit dem E-Block, Konzentration der aktiven Unterstützung durch das Zentrum des Heubodens bzw. unterschiedliche Gesänge, wenig Unterstützung von den Sitzplätzen, usw.

    Tatsache ist einfach, dass sich das Publikum und das individuelle Erlebnis eines Eishockeyspiels verändert hat. Heutzutage (also bei den jüngeren Generationen) ist es einfach wichtiger, das eigene Erlebnis über Stories zu teilen statt 60 min Stimmung zu machen.

    Jetzt kann man natürlich den alten Zeiten hinterhertrauern, in denen die Halle gebrannt hat, man das Team auch bei Rückstand noch bedingungslos gefeiert und zu Aufholjagden angetrieben hat. Und dieses Schwelgen in Erinnrungen ist sicherlich auch nachvollziehbar. Aber diese Zeiten werden nicht zurückkommen - auch dann nicht, wenn man die Sitzplätz in Stehplätze umwandeln oder von allen Plätzen volle Sicht auf die Eisfläche hätte.

    Ob jetzt die Umwandlung des E-Blocks und die Konzentratione von Heimstehplätzen auf den Heuboden gut findet oder nicht, ist sicherlich eine Einstellungs-/Geschmacksache. Es als Grundlage für die Stimmungsveränderung heranzuziehen, halte ich für eine vorgeprägte Interpretation.

    Sehr schön zusammengefasst Casi. Diese Entwicklung ist mehr oder weniger Tatsache. Wir müssen uns an die neuen Gegebenheiten anpassen. Wie auch in allen anderen Bereichen des Lebens. Andererseits können wir Fans uns bemühen, dass Beständigkeit und Tradition nicht gänzlich verlorengehen. Das funktioniert wie immer nur mit durch Geld (-entzug), wie z.B. dem geringeren Kauf von Dauerkarten.

  • Ich würde sagen, der Baum brennt.

    Sowohl auf dem Eis, in der Kabine und auf den Rängen.

    Das wird nicht mit ein paar Sozial Media Post s zu regeln sein.

    Statt der weißen Fahne werdet Ihr nur meinen Mittelfinger sehen 🖕

  • Ich hab mal meine Gedanken zum Kreutzer-Interview zusammengetragen:

    Zitat

    Herr Kreutzer, zehn Spieltage sind absolviert. Welche Schulnote würden Sie der Huskies-Saison bis hierhin geben?

    (überlegt) Ich denke, eine 3+. Es gibt Dinge, die schon gut funktionieren, aber auch solche, an denen wir arbeiten wollen.

    Was genau funktioniert denn gut? Fällt jemandem etwas Substenzielles ein? Matt White und Garlent sind geile Zocker. Aber das wusste ich auch schon vorher...

    Zitat

    Am Sonntag gab es beim 2:4 gegen Landshut die zweite Heimniederlage der Saison, auswärts sind die Huskies noch ungeschlagen. Tut sich die Mannschaft in Kassel schwerer?

    Das mag aktuell vielleicht so sein. Wir müssen uns weiter an die neuen Gegebenheiten wie die kleinere Eisfläche gewöhnen und lernen, sie besser zu unseren Gunsten zu nutzen. Viele Teams reisen mit dem Gedanken an, dass das hier ihr Spiel des Jahres ist, die kratzen und beißen. Da müssen wir Lösungen finden. Es gab aber sicher Spiele, in denen wir besser hätten spielen können.

    Kreutzer war es doch, der die Abwehr nach seinem Gusto neu aufgestellt hat und mehr Härte bzw. Toughness versprochen hat. Jetzt ist das Problem, dass andere Mannschaften Kratzen und Beißen?

    Zitat

    Was genau hätte da besser klappen müssen?

    Wir suchen noch die Balance zwischen Offensive und Defensive. Das ist aber völlig normal so früh in der Saison, vielleicht mit Ausnahme von Düsseldorf müssen sich alle Teams erst noch finden. Wir müssen lernen, dass wir vielleicht nicht bei jedem Wechsel versuchen sollten, einen Highlight-Spielzug hervorzuzaubern oder ein Tor schießen zu wollen, sondern auch mal einen „langweiligen“ Angriff spielen. Das Team will kreieren, das ist positiv. Sobald das Eis in einem Drittel aber schlechter wird, müssen wir auch mal einfacher und tief spielen.

    Welche Highlight-Spielzüge meint er? Das Problem ist doch eher, dass Premium-Spielzüge gar nicht zustande kommen, weil dir die spielerischen Mittel (insb. in der Abwehr) fehlen. White und Garlent müssen sich doch regelmäßig nach dem Sinn des Lebens fragen, wenn ihre Spielzüge bei Marco Müller an der blauen Linie endet, der die Scheibe dann mit seinem ganzen Können wieder tief in die Rundung jagt.

    Zitat

    Sie haben die Ausfälle angesprochen. Mit Yannik Valenti fehlt ein Spieler seit Saisonbeginn, der Tore garantiert. Nun war auch Tristan Keck raus.

    Diese Ausfälle muss man auch erst mal kompensieren. Da fehlen Tore, da fehlen aber auch Puzzleteile. Maciej Rutkowski fehlt uns als echtes Arbeitstier, am Wochenende war mit Johannes Huss unser bislang wohl stabilster Verteidiger raus. Dass Leon Willerscheid als junger Torwart gleich mit so starken Leistungen in die Bresche springt, wenn Philipp Maurer fehlt, war auch nicht zu erwarten. Das möchte ich auch betonen: Wir sind Zweiter – und haben trotzdem noch viel Potenzial nach oben.

    Das Problem ist nicht, dass Yannik Valenti fehlt, sondern dass der Kader völlig sinnlos zusammengestellt wurde. Defensiv hat man die Huskies im über die letzten beiden Jahre quasi komplett kastriert und schiebt auch mit Philipp Maurer ein riesengroßes Fragezeichen über die Jahre. Immer wieder war man an Goalies wie Pantkowski dran, nur um dann doch wieder Maurer die Schlüssel in die Hand zu drücken... Also fehlt m.M.n. ein #1 Goalie, ein #1 Verteidiger und zumindest mal ein offensiv denkender Center. Das Potenzial zu Platz 1 sehe ich nicht, wenn ich mir die Kader von Düsseldorf oder Dresden im direkten Vergleich anschaue.

    Zitat

    Liegen die Probleme bei gegnerischem Forecheck auch an der Herangehensweise in der Kaderplanung, auf einen klassischen Offensivverteidiger zu verzichten?

    Nein, das würde ich so nicht sagen. Ein solcher hatte bei uns im vergangenen Jahr die größten Probleme bei gegnerischem Forecheck. Auch da ist es eine Frage der Entwicklung. Jimmy Martinovic steht mit sechs Punkten aus zehn Spielen außerdem offensiv nicht schlecht da, Lukas Jung hat am vergangenen Wochenende nach einer Verletzung seine Qualitäten trotz seiner 22 Jahre gezeigt.

    Schöne Spitze gegen Bode Wilde, den Kreutzer übrigens genau so zu verantworten hat, wie die "Verstärkungen" David Wolf, Yannic Seidenberg oder Kaspars Daugaviņš. Von uninspirierten Vertragsverlängerungen will ich gar nicht erst beginnen...

    Zitat

    Am Freitag nächster Woche geht es zur bislang ungeschlagenen Düsseldorfer EG in Ihre Heimat. Das wird dann auch ein Topspiel, auf das viel geblickt wird.

    Auf jeden Fall. Ich hoffe, dass wir aus Kassel mit vielen Leuten dort sein werden. Sicherlich wird es unser Ziel sein, die DEG dann auch zu ärgern. Darauf können wir aber kommende Woche blicken. Wir haben jetzt erst mal zwei schwere Spiele am Wochenende vor der Brust, leichte gibt es leider nicht. Für uns ist jetzt wichtig, das Spiel gegen Weiden vorzubereiten und dann zu gewinnen. Und dann wartet Ravensburg.

    Job well done.

    HNA-Interview


    Dieser Sportdirektor hat seinen Job - ohne irgendwelche Meriten - auf dem Silbertablett serviert bekommen und es seitdem nicht geschafft, den zu seinem Arbeitsantritt wirklich überdurchschnittlich stark besetzten Kader auf entscheidenden Positionen zu verbessern. Dass ich Väkiparta für einen (guten) Trainer am falschen Ort halte, ist nochmal eine andere Diskussion.

  • Sind unsere Bosse eigentlich noch in der Halle? Früher musste man ja nach dem verlassen der VIP Hochsitze noch ein paar Meter durch das gemeine Volk.

    Statt der weißen Fahne werdet Ihr nur meinen Mittelfinger sehen 🖕

  • Dieser Sportdirektor hat seinen Job - ohne irgendwelche Meriten - auf dem Silbertablett serviert bekommen und es seitdem nicht geschafft, den zu seinem Arbeitsantritt wirklich überdurchschnittlich stark besetzten Kader auf entscheidenden Positionen zu verbessern.

    Ist wirklich bemerkenswert, wenn man bedenkt, wo er übernommen hat: Topteam der Liga. Inzwischen eher Mittelmaß, ohne Kaderstamm, der auf große Entwicklung hoffen lässt. Das wird dann als erfolgreicher Rebuild verkauft :D

    Stattdessen wirkt die Mannschaft, wie etliche Laien schon vor der Saison dachten, jetzt erst recht schief zusammengestellt. Es ist dabei sogar glücklich, dass ein Braun seine Rolle als Center der 3. Reihe so gut ausfüllt, womit nicht zu rechnen war.

  • Ich freue mich jetzt schon auf den Satz: „ein Aufstieg ist eben nicht planbar“ nach der Saison 😂 Komischerweise hat Krefeld es hinbekommen und Düsseldorf scheint auf dem besten Weg zu sein, es auch hinzubekommen. Und das jeweils nach deutlich kürzerer Zeit, als Kassel mittlerweile in der DEL2 stagniert.

  • Moin,

    Könnt mich gerne aus dem Forum werfen, habe eher das Gefühl man will nicht aufsteigen? Halle ist noch nicht fertig. In der DEL2 haste die Bude meistens voll, das sind natürlich feste Einnahmen und die DEL ist halt das große Wagnis, du weißt nicht wie du dort abschneidest und dann bleiben die Fans aus, die evtl in der DEL2 aber weiterhin die Treue halten.


    Man könnte nur den Satz erweitern "IN Kassel ist der Aufstieg nicht planbar"

  • Moin,

    Könnt mich gerne aus dem Forum werfen, habe eher das Gefühl man will nicht aufsteigen? Halle ist noch nicht fertig. In der DEL2 haste die Bude meistens voll, das sind natürlich feste Einnahmen und die DEL ist halt das große Wagnis, du weißt nicht wie du dort abschneidest und dann bleiben die Fans aus, die evtl in der DEL2 aber weiterhin die Treue halten.


    Man könnte nur den Satz erweitern "IN Kassel ist der Aufstieg nicht planbar"

    Also da merkst du jetzt aber hoffentlich selber, dass die Aussage / das Argument schwachsinnig ist oder?

    Was kann denn in der DEL diesbezüglich passieren: richtig, man spielt gegen attraktivere Gegner und verliert, jetzt sind die Gegner nicht so attraktiv, man spielt auch nicht gerade mitreissendes Hockey und verliert noch dazu auch ABER die Leute kommen weiterhin in die Halle / Arena.

    Da wird das wohl in der DEL bei attraktiveren Gegnern nicht unbedingt anders aussehen...

  • Es geht doch erstmal gar nicht darum wo wir spielen sondern die Frage warum in all den Jahren es nicht geschafft wurde und man immer kommuniziert das der Aufstiegt nicht planbar ist. Das sollte man hinterfragen, aber mein Argument war ein wenig drüber ok. Aber es wirkt aber leider so und mittlerweile sehen das einige so, ob es so ist whatever aber man muss hinterfragen warum ist in Kassel der Aufstieg nicht planbar?

  • Also wenn man mal nach Frankfurt schaut... Die haben es in vier Jahren DEL bisher nur einmal (und das knapp) geschafft, in die Pre-Playoffs einzuziehen, wo sie dann sang- und klanglos ausgeschieden sind. Ansonsten dümpelte man bisher immer zwischen Platz 11 und 13 herum. Letztes Jahr ist man vermutlich nur nicht abgestiegen, weil mit Dresden einfach eine noch schlechtere Mannschaft da war. Und auch diese Saison läuft es bislang alles andere als rund.

    Trotzdem strömen die Zuschauer jedes Spiel in die Halle. Aktuell 6.400 Zuschauer im Schnitt, letztes Jahr 6.200, davor 7.800 (wegen Wintergame), davor knapp 6.400 und in ihrem ersten (und eigentlich besten) Jahr knapp 5.800 Zuschauer.

    Ich denke, über einen Zuschauerschwund in der DEL braucht man sich keine Sorgen machen. Auch wenn man dann nicht mehr, wie in der DEL2, oben mitspielt, ziehen Gegner wie die Eisbären Berlin, die Kölner Haie oder die Adler Mannheim mit Sicherheit über Jahre mehr Zuschauer an, als die Selber Wölfe, die Memmingen Indians oder die Eispiraten Crimmitschau (alles nur Beispiele!).

    Profi-Podcaster, Fernsehstar und Fahrradexperte 8o

  • Also erstmal Danke für die Sichtweise von Dir, hab die DEL tatsächlich gar nicht auf dem Schirm aber Ja Ich denke auch um die Zuschauer braucht Kassel sich eigentlich gar nicht Sorgen, ist aber auch nicht das eigentliche Thema.


    Das Thema ist halt warum tut Kassel sich so schwer Jahrelang aufzusteigen? Woran liegt es? Glaube das wir schon teils gute Spieler hatten??

  • Nachwievor, über alle Managements hinweg, eine grundlegende Unprofessionalität in vielen Bereichen: Verwaltung, Kommunikation, Vermarktung und andere. Dazu kommt jetzt mit Sinizin die Vetternwirtschaft. So sieht kein gut geführtes Unternehmen aus, ganz objektiv von außen und auch außerhalb des professionellen Sports. Sinizin scheint da anders zu denken. Rein impulsiv ist das auch verständlich, man hat dann nur mit Leuten zu tun, die man auch kennt. Aber Probleme werden so kaum an die Oberfläche kommen und Weiterentwicklung ist auch eher eingeschränkt möglich, wenn man ständig einander gefallen möchte.

    Damit das was wird mit dem Aufstieg und dauerhaftem Eishockey in der DEL, muss der ganze Laden einmal umgekrempelt werden. Aber solange Sinizin der Alleinherrscher ist, wird das nicht passieren. Evtl. müssen da mal einige der Hauptsponsoren Druck machen, dass es evtl. einen Vorstand o.Ä. gibt, der Entscheidungen gemeinsam fällt. Sinizin kann ja nachwievor King of Arena bleiben, aber bei den Huskies ist diese Struktur fehl am Platz.

  • Ich denke, über einen Zuschauerschwund in der DEL braucht man sich keine Sorgen machen. Auch wenn man dann nicht mehr, wie in der DEL2, oben mitspielt, ziehen Gegner wie die Eisbären Berlin, die Kölner Haie oder die Adler Mannheim mit Sicherheit über Jahre mehr Zuschauer an, als die Selber Wölfe, die Memmingen Indians oder die Eispiraten Crimmitschau (alles nur Beispiele!).

    Das auf jeden Fall nicht. Wobei, die Frage ist, was der Zuschauer haben will. Mannheim, Köln, Eisbären: erwartbare Niederlage (so ehrlich müssen wir sein). Selb, Memmingen, Crimmitschau: erwartbarer Sieg (also generell gesehen).

    Sprich, es ist schon auch zum Teil eine Frage des Erfolges, da müsste man die Erwartungen mit rein nehmen - wieviele würden kommen, wenn man in der DEL2 auf Platz 12 wäre und Memmingen kommt? Hypothese, natürlich.

    Ich glaube einfach, und darauf deutet ja so vieles hin, das es eine finanzielle Frage ist und wie ich was verdienen kann. Ich hab in der DEL2 die geringeren Kosten als in der DEL. Machen wir uns nichts vor, den Etat musst du round about verdoppeln, wenn das reicht. Die Leute machen dir aktuell weiter die Bude voll, wenn auch schon nicht mehr so extrem.

    Das wäre natürlich in der DEL auch so zu erwarten. Aber die Eintrittspreise? Die können (und werden) dann nicht so bleiben wenn man mehr verdienen muss bzw. höheres Niveau bietet. Und dann haben wir die interessante Betrachtung: Wie würden sich die Zahlen bei den anzunehmenden Bedingungen in der DEL entwickeln. Also die Kombination aus gestiegenen Eintrittspreisen und höhere Attraktivität in der DEL, wobei die Attraktivität auch schon Saison zwei nicht mehr so äquivalent gegeben wäre.