Ich glaube mittlerweile ganz sicher, das das irgendwo an Kassel selber liegt. Es passieren permanent Dinge in der Mannschaft, die wir nicht mitbekommen. Die Mitteilung über Zerwürfnis zwischen Olsen und Trainer tut ein Übriges. Ein weiser Trainer Hans Zach hat einmal gesagt, Meisterschaften sind die Addition von Können und Glück.... An Können hat es die letzten Jahre häufig wenig gehangen, an Letzterem explizit in Kassel schon immer..... Solange das so ist, kannst du in Kassel holen, wen du willst. Ich erinnere in diesem Zusammenhang speziell an das Powerplay. Also ich gehe seit dreißig Jahren und mehr zum Hockey - ein meisterwürdiges Powerplay habe ich dabei unter keinem Trainer erlebt. Und das muss man so auch erstmal herausstellen. Auch nicht 2008 und 2016, auch das war im Endeffekt nur Durchschnitt. Um Meister zu werden, brauchst du mal locker 50 Prozent Glück (da scheitert es schon in Kassel!), dazu diese Verletzungen, Komischerweise immer vor den Play-Offs. Waren es letzte Saison Weidner und Mieszkowski, so diesmal Maxwell, Keussen und Keck. Normal ist das jedenfalls nicht. Dazu immer das merkwürdige "Gebaren" drumherum, letzte Saison die "Disco-Schlägerei" im A 7, diese Saison die unnötig in den Play-Offs befeuerte Diskussion um den Gästeblock, die für Unruhe gesorgt hat (speziell in Dresden und in den sozialen Medien, was im Endeffekt nie förderlich ist, da es Nebenkriegsschauplätze aufmacht, die keiner in den Play-Offs braucht!), dazu die oben erwähnten Verletzungen und das mutmaßliche Theater um Olsen. Um Meister zu werden, musst du nicht in erster Linie die Spieler haben, sondern es muss in erster Linie "ALLES" passen, und das haben wir bei den Gegnern in den letzten Jahren gesehen. Interessant auch dabei, das ein Hunter Garlent so mit seine schwächste "Torausbeute" der letzten Jahre in Kassel "gefeiert" hat. Und ich bin mir sicher - auch hypothetisch! - sollte Kassel mal Draisaitl und Owetschkin holen - jede Wette, die treffen kein Scheunentor mehr hier, speziell in Überzahl. Nein, in Kassel ist zuviel rundherum im Argen, dazu kommt der Druck und es fehlen offenbar grundsätzliche Dinge in der Mannschaft - ohne näher darauf von mir eingehen zu wollen. Kannst du holen, wenn du willst, genausoviel Unruhe wie beim HSV und auf Schalke - wird nix ! Kopie im Eishockey.
Dazu kommt: Mit Köln und den Hannover Scorpions sind zwei Mannschaften wieder im entscheidenden Finale gescheitert, die durchaus einige Ex-Huskies im Team hatten. Irgendwie merkt man dann schon - soll nicht sein. Und gerade in Bereichen, wo man mit Menschen arbeitet, gilt grundsätzlich: Du kannst jedem nur bis vor den Kopf schauen ! Und sowas bemisst sich halt leider nicht in Statistiken, Scorerpunkten, etc..... Sowas muss von Innen heraus kommen. Dazu muss alles passen und das kann kaum jemand bewerten. Und dafür ist es Sport.