Gibbs beerbt Kimm / Zweite Eisfläche?

  • Bei diesem Thema wird meiner Ansicht nach nur um den heißen Brei herumgeredet.

    Belastbare Aussagen zum Thema Kühlsystem und Gesamtkosten gibt es nirgends.

    Nachfragen zu diesen Themen seitens der Presse? Fehlanzeige.

    Was sollen also solche Artikel? Sollen wir jetzt wild spekulieren, wie viele Millionen die GmbH zubuttern müsste? Und woher das Geld kommen könnnte?

    Ich persönlich denke, dass das private Geld schlicht nicht vorhanden ist und Herr Geselle einen tollen Wahlkampfauftritt hatte.

  • Bei diesem Thema wird meiner Ansicht nach nur um den heißen Brei herumgeredet.

    Belastbare Aussagen zum Thema Kühlsystem und Gesamtkosten gibt es nirgends.

    Nachfragen zu diesen Themen seitens der Presse? Fehlanzeige.

    Was sollen also solche Artikel? Sollen wir jetzt wild spekulieren, wie viele Millionen die GmbH zubuttern müsste? Und woher das Geld kommen könnnte?

    Ich persönlich denke, dass das private Geld schlicht nicht vorhanden ist und Herr Geselle einen tollen Wahlkampfauftritt hatte.

    So sehe ich das auch! Woher sollen einfach so zwei Millionen Euro auftauchen??? Das Ding wird es nicht geben. Fertig.

  • Bei diesem Thema wird meiner Ansicht nach nur um den heißen Brei herumgeredet.

    Belastbare Aussagen zum Thema Kühlsystem und Gesamtkosten gibt es nirgends.

    Nachfragen zu diesen Themen seitens der Presse? Fehlanzeige.

    Was sollen also solche Artikel? Sollen wir jetzt wild spekulieren, wie viele Millionen die GmbH zubuttern müsste? Und woher das Geld kommen könnnte?

    Ich persönlich denke, dass das private Geld schlicht nicht vorhanden ist und Herr Geselle einen tollen Wahlkampfauftritt hatte.

    Japp, sollen wir. Immerhin ist Sommerpause ;)


    Wartet man auf eine Zusage vom DEB für eine Förderung des Nachwuchs? Gibt dieser diese könnte es gehen. Vielleicht wartet dieser auch auf einen Plan aus Kassel?


    Die Katze beißt sich .......


    Ich würde mich für die Jugend und deren Förderung, auch Kassel übergreifend, über eine zweite Fläche freuen.

  • Wartet man auf eine Zusage vom DEB für eine Förderung des Nachwuchs? Gibt dieser diese könnte es gehen. Vielleicht wartet dieser auch auf einen Plan aus Kassel?

    Soweit ich das mitbekommen habe, gibt es diese Zusage bereits. Wenn in Kassel eine zweite Eisfläche steht, wird es ein DEB-Stützpunkt - Inwieweit das in Stein gemeißelt und vertraglich festgehalten ist, weiß ich nicht. Allerdings ist das auch für den Bau der Eisfläche in meinen Augen erstmal unerheblich und ich gehe stark davon aus, dass da die GmbH die Bremsklötze auf Anschlag hat.

    Der Plan für die zweite Eishalle wird vermutlich konkreter sein, als hier vermutet wird, aber es sind andere Dinge, die Beachtung finden müssen. Nehmen wir doch mal allein die baulichen Aspekte: Wo sollen die Eishallenbesucher parken, wenn auf dem Parkplatz eine zusätzliche Eishalle gebaut wird? Natürlich kann auch in so einen "Komplex" ein Parkhaus integriert werden, aber dadurch wird das Teil nicht billiger, zumal schon zur Ankündigung in 2017 von einer "günstigen Lösung" gesprochen wurde. Möglichkeiten dazu gibt es immer, aber ein "VIP-Vorteil" des guten Parkplatzes würde so schon mal eingeschränkt werden.

    Man muss auch mal hinterfragen, was die GmbH durch eine zweite Eisfläche überhaupt für einen Vorteil hätte. Und da muss jetzt niemand mit besser ausgebildeten Spielern und mehr Masse an Jugend-Spielern argumentieren, denn das ist was langfristiges, was sich nicht sofort auf dem Konto auswirkt. Es gäbe vielleicht mehr Zeit für öffentlichen Eislauf, aber dafür wurden bereits in den vergangenen Jahren die "guten Eiszeiten" geblockt. Bemerkenswert hierzu fand ich eine Aussage von Rossi in einem Gespräch über den Familien-Tag der Huskies in der letzten Saison. Ich hab ihm gesagt, dass ich den recht erfolgreich fand und man so etwas ja häufiger machen könnte, auch um neues Publikum an den Sport heranzuführen. Seine Aussage war unmittelbar, dass man aber den öffentlichen Eislauf zu dieser Zeit als wichtige Einnahmequelle benötigt und das deshalb nicht so häufig machen wird. Sehe ich auch ein, aber ist eben auch wieder kurzfristig gedacht. Der Großteil des Eislauf-Publikums kommt halt am Wochenende, also wirken sich die freien Jugendzeiten auch kaum auf dem Konto aus - zumal die Jugend die Eiszeit auch nicht geschenkt bekommt. Konzerte könnten aufgrund des Spielbetriebs der Profis auch nur begrenzt häufiger stattfinden. Außerdem wird die Sound-Qualität in der Halle ja nicht auf einen Schlag besser, auch wenn da heutzutage technisch vieles machbar ist.

    Ich sehe auf den ersten Blick keinen großen Vorteil für die GmbH beim Bau einer zweiten Eisfläche.

  • Der Plan für die zweite Eishalle wird vermutlich konkreter sein, als hier vermutet wird, aber es sind andere Dinge, die Beachtung finden müssen.

    [...]

    Alles, was du danach anführst, hat mit Kosten bzw. benötigten Einnahmen zu tun. Also mit Geld, das die GmbH verdienen / akquirierenmuss, um diese 2. Eisfläche zu realisieren.

    Der (Investitionskosten-) Zuschuss der Stadt steht fest, die Summe x muss Gibbs auftreiben, oder gibt es da andere Informationen?

    [...] ich gehe stark davon aus, dass da die GmbH die Bremsklötze auf Anschlag hat. [...]


    [...] Man muss auch mal hinterfragen, was die GmbH durch eine zweite Eisfläche überhaupt für einen Vorteil hätte. [...]


    [...] Ich sehe auf den ersten Blick keinen großen Vorteil für die GmbH beim Bau einer zweiten Eisfläche.

    Diese Aussagen / Andeutungen sind natürlich klar im Tenor des o.a. Artikels.

    Nur habe ich noch nicht verstanden, warum Gibbs unterstellt wird, dass er die benötigten Mittel überhaupt aufbringen könnte.

    Daran anschließend: Wenn man dies unterstellt, sagt man gleichzeitig, dass er sich entweder nicht ausreichend darum bemüht oder die Mittel in andere Zwecke fließen lässt. Und schon sind wir bei bösen alten Geschichten angekommen.

    Könnte es stattdessen nicht sein, dass sich das Eishockey in Kassel mit zweiter Eisfläche nur durch neue Investoren oder ein wirklich ernsthaftes Engagement der Stadt realisieren lässt? Könnte es nicht sein, dass die KSE mit Eishalle und Huskies in der DEL2 an der oberen Grenze ihrer Möglichkeiten angekommen ist?

  • Ich habe weder behauptet, dass er das Geld hat, noch dass er es nicht hat. Aber selbst wenn es da wäre, sehe ich wenig Antrieb seitens der GmbH dies in eine zweite Eisfläche zu stecken. Trotzdem ist es gut möglich, dass sich deine beiden letzten Fragen derzeit mit einem "Ja" beantworten ließen. Wobei ich schon glaube, dass die Stadt ernsthaft bemüht ist, hier aber vielleicht der Faktor "Recht auf Eis in Kassel" noch problematisch sein könnte. Und bei der zweiten Frage hängt es wie überall anders von den Sponsoren ab. Ich denke schon, dass hier Potential ist, denn die Base der Großsponsoren ist schon ziemlich treu und eishockeyverrückt.

  • Nehmen wir an, Gibbs hätte zwei Millionen zur Verfügung, die er ausgeben könnte. Die würde ein Geschäftsmann doch in Dinge investieren, die ihm auch Geld zurückbringen, oder? Ich dachte meine Ansätze würden aufzeigen, dass es ihm kurfristig gesehen finanziell nicht viel bringen wird, dieses Geld in die zweite Eisfläche zu investieren. Aber ich vermute, dass du hören willst, dass er das Geld nicht hat und wenn lieber sonst irgendwas damit macht ("die bösen alten Geschichten") - Den Kontoauszug der KSE kenne ich allerdings nicht. Wenn er das Geld übrig hat (nicht für Etat-Aufstockung, Hallen-Sanierung, Umfeld, whatever benötigt) darf er es auch gerne in eine zweite Eisfläche stecken.

  • Die Frage ist halt auch: Lohnt es sich überhaupt noch groß in die Bruchbude zu investieren? Und damit meine ich ernsthafte Investitionen, die sich nicht schon nach 5-10 Jahren rechnen. Oder wartet man ab, was mit VW passiert und zieht bestenfalls gleich eine neue Halle hoch?

    Klar kann das hier keiner beantworten, aber ich glaube auch die Verantwortlichen wissen momentan noch nicht wie sich das entwickelt.

    Aber eine Grundreinigung müsste schon mal gemacht werden.

  • Nehmen wir an, Gibbs hätte zwei Millionen zur Verfügung, die er ausgeben könnte. Die würde ein Geschäftsmann doch in Dinge investieren, die ihm auch Geld zurückbringen, oder? Ich dachte meine Ansätze würden aufzeigen, dass es ihm kurfristig gesehen finanziell nicht viel bringen wird, dieses Geld in die zweite Eisfläche zu investieren. Aber ich vermute, dass du hören willst, dass er das Geld nicht hat und wenn lieber sonst irgendwas damit macht ("die bösen alten Geschichten") - Den Kontoauszug der KSE kenne ich allerdings nicht. Wenn er das Geld übrig hat (nicht für Etat-Aufstockung, Hallen-Sanierung, Umfeld, whatever benötigt) darf er es auch gerne in eine zweite Eisfläche stecken.

    Sag' doch einfach, worum es dir geht und was du von der KSE forderst.

  • Mir geht es in erster Linie darum, dass man mit der zweiten Eisfläche aus dem Quark kommt. Ob ich das von der KSE einfordern muss oder nicht, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es ja auch baurechtlich noch Dinge zu klären und es verzögert sich deswegen.

    Die beste Lösung in dem Fall wäre wahrscheinlich, wenn die KSE außen vor bliebe und die zweite Eisfläche in öffentlicher Hand wäre. Diese Vorstellung klingt allerdings mehr als utopisch.

  • Wir sollten meiner Meinung nach nicht in den Fehler verfallen, Joe Gibbs unterschwellig zu unterstellen, er blockiere die zweite Eisfläche aus egoistischen Gründen. Das nämlich sind die Sprüche, die man zu diesem Thema in jeder Drittelpause auf dem Klo hören konnte, wahlweise auch am Bierstand oder in der C-Bar. Da werden Verschwörungstheorien lanciert, aber niemand kennt konkrete Zahlen und Fakten.

    Was ist denn mit der alten Kühlanlage? Darf sie überhaupt genutzt / erweitert werden für die zweite Eisfläche? Allein die Beantwortung dieser Frage dürfte über sehr große Summen entscheiden, wenn nicht über das ganze Projekt.

    Und da bin ich bei Herrn Geselle. Der stellt sich hin und verkündet im Wahlkampf (oder als frisch gebackener OB, auf jeden Fall im Frühjahr 2017, ganz exakt habe ich es nicht mehr in Erinnerung): „Wir bauen das Ding.“ Später ergänzt er, der Investitionskostenzuschuss betrage eine Million.

    Kein einziger belastbarer Satz von ihm zu den vielen technischen und finanziellen Aspekten dieses Vorhabens. Klar ist, dass der private Betreiber der Eishalle den Rest der Kosten übernehmen muss – wer denn sonst?

    Und da bin ich beim obigen Artikel. Da steht rotzfrech: „Mit stolzen 700.000 Euro fördert die Stadt Kassel ihre Sportvereine. Für die Kassel Huskies ist gar eine Million Euro für den Bau der zweiten Eisfläche verplant. Doch wann kommt diese, für den Eishockey-Unterbau so wichtige zweite Eisfläche?“

    Da bin ich aber wirklich ganz kurz vor der Schnappatmung angesichts der Investitionen ins Auestadion.

    Klar, das befindet sich in öffentlichem Besitz, wird aber bis auf extrem seltene Ausnahmen genutzt von einem e.V., in dessen Aufsichtsrat im Juni 2017 wer gewählt wurde?

    Liebe Leute, solange die Stadt nicht bereit ist, sich ernsthaft für den Eishockeystandort Kassel zu engagieren, passiert hier nichts. Die KSE dient dabei natürlich weiter als Projektionsfläche für Frust jeder Art rund um die Huskies. Herr Gibbs nährt den Ärger vieler Fans natürlich durch viele seiner Entscheidungen.

    Das Grundproblem jedoch ist meiner Ansicht nach nicht bei ihm zu suchen.

  • Wir sollten meiner Meinung nach nicht in den Fehler verfallen, Joe Gibbs unterschwellig zu unterstellen, er blockiere die zweite Eisfläche aus egoistischen Gründen.

    So war es nicht gemeint. Natürlich hat die Stadt auch ihren Anteil daran und wie schon geschrieben stellt sie das Ding bestenfalls alleine auf die Beine wie es u.a. auch mit Sporthallen und Fußballplätzen der Fall ist. Zur Erinnerung: Der Umbau des Leichtathletik-Stadions hat schlappe 23 Mio. Euro gekostet.

    Mein Ansatz war der: Ich glaube nicht, dass die KSE momentan die finanziellen Mittel hat. Und selbst die Bank will bei so einem projekt wissen, wie das Geld irgendwann wieder zurückfließt. Aber wie will die KSE mit der zweiten Eisfläche Geld verdienen? Vielleicht könnte man die Kühlleistung oder den Eismeister zur Verfügung stellen, aber wann amortisiert sich das Ganze dann und schafft das beispielsweise die alte Ammoniak-Anlage überhaupt noch?

    Es war nicht meine Intention die Schuld allein Gibbs in die Schuhe zu schieben oder ihm Egoismus zu unterstellen. Dieses „wir sind in Gesprächen“ kann ich aber auch bald nicht mehr hören - von allen Seiten.


    Man munkelt aber auch an verschiedenen Ecken wieder etwas von einer Multi-Halle gemeinsam mit der MT. Vielleicht verzögert sich das ganze Projekt auch deswegen. Inwiefern sich das im Bezug auf bessere Eiszeiten für die Jugend auswirken würde und ob der DEB an seinen Standortplänen festhält, wäre interessant zu wissen.

  • Und deshalb ist es extrem unglücklich, einen Artikel wie den obigen kommentarlos zu posten.

    Ich finde es überhaupt nicht unglücklich und ich verstehe auch nicht, wie man sich daran so aufhängen kann.


    Ich hätte von dem Artikel nichts mitbekommen, wenn er nicht hier gepostet worden wäre, dafür bin ich epse also dankbar. Was ich dann aus der Information mache, die dem Artikel zu entnehmen ist, steht auf einem anderen Blatt.