E164 - Auf Jahre unschlagbar

  • epse hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Zitat
    Wir feiern unser Comeback im neuen Jahr und erläutern euch direkt, warum die Huskies auf Jahre unschlagbar sein werden. Natürlich sprechen wir auch noch über die Lage der Liga und die Eishockey Jugend und ihrem Erfolg in Mannheim. Viel Spaß beim Hören!

    letscast.fm/podcasts/conneckti…64-auf-jahre-unschlagbar/ 
  • Mal ein Feedback zu dem Müller - Detsch thema.

    Detsch wurde ja ganz gut argumentiert, dass es da Gründe gibt. Bei Müller, dagegen gab es keine Argumente, das fand ich schade. Denn meines Erachtens gab es gegen Müller wesentlich mehr Kritik, oder es fühlt sich für mich so an weil ich Müller kritisch sehe/ gesehen habe. Müller stand leider bei mehr Gegentoren auf dem Eis, zeigt dann auch der Vergleich der +/- von Müller und Detsch. Grade die Spiele rund um das Rosenheim Spiel, war es echt gravierend, zu dem Zeitpunkt hatte Müller auch einen negativen +/- wert. Und Rollen Spieler schon und gut, aber welche Rolle hat denn ein Marco Müller in den Spielen gehabt? Er war als stay at home Verteidiger einfach sehr oft zu spät oder stand nicht nah genug am Gegenspieler.

    Weshalb er ja dann auch zu seiner spieldauer gekommen ist.

    Das man Detsch so verteidigen kann wie es getan wurde, ja. Bei Müller hätte ich mir da aber etwas mehr gewünscht.

    So genug gemeckert, schön war die Folge trotzdem wieder. Gerne wieder regelmäßiger. Das was ihr jetzt macht hat Pausentee Niveau ^^ und das sollte dem Pausentee vorbehalten sein.

  • Mal ein Feedback zu dem Müller - Detsch thema.

    Detsch wurde ja ganz gut argumentiert, dass es da Gründe gibt. Bei Müller, dagegen gab es keine Argumente, das fand ich schade. Denn meines Erachtens gab es gegen Müller wesentlich mehr Kritik, oder es fühlt sich für mich so an weil ich Müller kritisch sehe/ gesehen habe. Müller stand leider bei mehr Gegentoren auf dem Eis, zeigt dann auch der Vergleich der +/- von Müller und Detsch. Grade die Spiele rund um das Rosenheim Spiel, war es echt gravierend, zu dem Zeitpunkt hatte Müller auch einen negativen +/- wert. Und Rollen Spieler schon und gut, aber welche Rolle hat denn ein Marco Müller in den Spielen gehabt? Er war als stay at home Verteidiger einfach sehr oft zu spät oder stand nicht nah genug am Gegenspieler.

    Weshalb er ja dann auch zu seiner spieldauer gekommen ist.

    Das man Detsch so verteidigen kann wie es getan wurde, ja. Bei Müller hätte ich mir da aber etwas mehr gewünscht.

    Hi, zunächst vielen Dank für das Feedback!
    Zunächst: Nach meinem subjektiven Eindruck stand Hans Detsch schon stärker als Müller in der Kritik, weil ich bei Müller eine Art Legenden-Bonus wahrgenommen habe. Aber wie gesagt, das ist ausdrücklich subjektiv und genauso wie bei dir nur ein Gefühl.

    Generell hast du natürlich recht. Die Statistik, die für Detsch spricht, spricht zumindest bezogen auf die komplette Saison nicht für Marco Müller. Allerdings agiert Müller seit dem 23.12. gegen Weiden in der Kategorie auch stabiler, denn in den acht Spielen war er nur bei zwei Gegentoren bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis (je 1x gegen Regensburg und Crimmitschau). Streng genommen müssten wir bei der Bewertung des Defensivverhaltens natürlich auch die Unterzahlsituationen mitberücksichtigen und vor allem darauf schauen, wie im Slot von den genannten Spielern verteidigt wurde. Das habe ich hier aber bewusst ausgeklammert, weil du als Spieler in Unterzahl ja viel stärker von Faktoren abhängig bist, die du selbst nicht beeinflussen kannst (Stärke des gegnerischen Powerplays, Verhalten der Mitspieler).

    Eigentlich wollte ich beim Podcast viel mehr darauf hinaus, dass ich in der Beurteilung einzelner Spieler bei einigen Fans eine Schieflage bzw. ein Schwarz-Weiß- und Schubladendenken sehe. Garlent und Benson werden zurecht für ihre Offensivkünste gefeiert, aber zur Gesamtbetrachtung gehört nunmal auch das Defensivverhalten. Und statistisch gesehen stehen die Beiden am häufigsten bei Gegentoren auf dem Eis.
    Hans Detsch ist dazu das Gegenbeispiel. Was statistisch für ihn spricht, habe ich im Podcast und hier angebracht, aber dann arbeiten einige sich genüsslich an Szenen wie z. B. dem Brune-Gegentreffer in Crimmitschau ab, bei dem er zweifelsohne nicht gut aussah.
    Subjektiv betrachtet bin ich dazu der Meinung, dass Simon Schütz viel sicherer agiert, seitdem er mit Hans Detsch zusammen verteidigt. Das gleiche war ja auch letzte Saison mit Duquette der Fall, der mit Detsch als Partner stärker spielte.

    Allgemein betrachtet erkenne ich aber in dieser Art von Kritik ein Muster, das sich seit Jahren wiederholt. Als zum Beispiel in der Saison 2018/19 kaum etwas zusammenlief, war es Michi Christ, der im Zentrum der Kritik stand, obwohl er als Rollenspieler nur eine kleinere Mitschuld an der Situation hatte.

    Davon abgesehen betrifft das Gleiche auch die Trainerdiskussion. Ich glaube, das hast du vor einigen Monaten selbst im esbgforum mal geschrieben: Egal wer hier in Kassel Trainer ist, früher oder später wird ihm von der Online-Gemeinde die Kompetenz abgesprochen. Das jetzt noch auszuführen würde aber den Rahmen sprengen.

  • Davon abgesehen betrifft das Gleiche auch die Trainerdiskussion. Ich glaube, das hast du vor einigen Monaten selbst im esbgforum mal geschrieben: Egal wer hier in Kassel Trainer ist, früher oder später wird ihm von der Online-Gemeinde die Kompetenz abgesprochen. Das jetzt noch auszuführen würde aber den Rahmen sprengen.

    Danke erst mal für deine Antwort. Da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Wahrnehmung einzelner Spieler ist.

    Was den Trainer angeht.... Ist auch so. Es wird keinen geben der keine Kritik abbekommen wird.

  • Hey, hier ist ja mal wieder was los. Und wirklich schön, das der Podcast wieder ein Top Niveau hat.

    Ich ich würde grundsätzlich der These zustimmen, dass die Kritik an Rollenspielern möglicherweise unberechtigter ist, als an den Big Guys.

    Allerdings liegt es bei den genannten Spielern doch ein wenig anders. Sowohl Detsch als auch Müller gehören schon seit Jahren den Teams an, die eine gute Hauptrunde gespielt haben um dann in den Playoffs zu versagen.
    Und obwohl ihre +- Bilanz und in meinen Augen Ihre Leistung für die HR völlig im Rahmen liegt, wird es wohl auch diesmal für beide schwer werden, die Big Guys so zu unterstützen, dass diese den Unterschied machen können.

    Bestes Gegenbeispiel ist Schütz. Der hat eben noch genügend Kredit bei den Leuten, obwohl da durchaus auch mal Kritik angebracht gewesen wäre.

    Bei Woodcroft das gleiche. Der hat es geschafft, seinen Kredit letzte Saison komplett zu verspielen. Da mag manche Kritik wirklich ungerecht sein, aber er trägt schon einen großen Teil an einer wirklich bescheidenen Heimfahrt aus Dresden letztes Jahr.

    Aber bald kommt ja die Zeit, wo alle Ihren Kritikern zeigen können, dass diese Unrecht hatten. Und mich würde nichts mehr freuen, wenn Mülli im letzten Finalspiel den Siegtreffer macht.

    Statt der weißen Fahne werdet Ihr nur meinen Mittelfinger sehen 🖕

  • Das mit dem Kredit ist ein guter Punkt. Weshalb es Trainer wahrscheinlich auch generell schwerer haben, weil die Trainer oft davor schon Kredit für den nächsten verspielt haben :D. Man wird ja mit einer gewissen Erfahrung vorsichtiger.