Beiträge von hessentotal

    Ich würde behaupten, dass es keinen Unterschied macht, ob Povo spielt oder nicht. Dieses lustlose Gefahre über das Eis nervt extrem. Ich würde eigentlich lieber einen Bödefeld in der Reihe als Center sehen, aber in Braunlage wird er wohl mehr Eiszeit bekommen.
    Sowohl Melichercik als auch Hungerecker können Spiele gewinnen, ob letztgenannter das schon über einen langen Zeitraum so zeigen kann, weiß ich nicht. Er ist auf jeden Fall viel stärker als ich vor der Saison gedacht habe.


    Der vierte Ausländer muss in dem Gedankenspiel ja nicht zwingend Povo sein.

    Mit der Auszeichnung kann ich nichts anfangen. Da fallen mir aus dem Stegreif fünf andere Spieler der Liga ein, die konstanter und effektiver für ihre Teams waren.


    Nix dazugelernt. Das gleiche uninspirierte, lustlose Eishockey wie schon die letzten Wochen. So spielt kein Team das diese Saison noch irgendwas erreichen will. So viele interessante Spiele am heutigen Tag und ich musste mir mal wieder Not gegen Elend anschauen. Zum Kotzen.


    Niemand hat dir versprochen, dass es einfach werden würde... ;D


    Die Huskies damit im direkten Vergleich zu den vergangenen drei Spielzeiten mit -10 Punkten auf 2014/15, -7 Punkte auf 2015/16 und -9 Punkte auf 2016/17.

    Kassel ist seit über 31 Jahren sieglos in Tölz. Ich hoffe allerdings, dass Thomas Merl den Aufwärtstrend der letzten Wochen in seinem "Heimspiel" bestätigen kann und die Huskies zu einem 1:3-Auswärtssieg führt.


    HSR Erdle hat uns mit zwei Niederlagen heuer noch kein Glück gebracht. Bei HSR Hascher ist die Quote drei Niederlagen aus vier Spielen. Alfredo hat uns dabei sogar bei der 7:3-Klatsche gepfiffen.


    Wenn Kassel die wirtschaftlichen Möglichkeiten hätte wie Bietigheim, wären wir hier froh..... und auch den Leuten geht's dort besser. Da spielen 40.000 Einwohner keine Rolle.... oder wie erklärt es sich dann, das in Straubing und Iserlohn die Hütten voll sind ??? Fährt da auch keiner "aufs Land".... ?


    Das erklärt sich schlicht und ergreifend damit, dass an diesen Standorten seit mehreren Jahren ein klares Konzept gefahren wird. Und dazu gehört - am Beispiel Iserlohn - auch der Um- und Ausbau der ESH am Seilersee. Wenn man sieht was die Sauerländer in den letzten Jahren aus ihrer kleinen Halle gemacht haben, kann man nur neidisch zusehen und Respekt zollen.
    Die Huskies verkaufen sich - sicherlich auch aufgrund der Querelen im Umfeld - hier einfach unter Wert. Kassel bietet als eine der wenigen Regionen Deutschlands eine fußballfreie Zone in knapp 150km Umfeld, so dass sich "Rand"-Sportarten eigentlich gut etablieren sollten. Das ist ein klarer Standortvorteil für Nordhessen. Und komischerweise schafft es z.B. die MT Melsungen wunderbar im Teich der nordhessischen Event-Sportfans zu fischen. Da kommt man mittlerweile seit Jahren auf einen soliden Zuschauerschnitt von 3.800, und das trotz des Makels, dass man eigentlich keine Wurzeln in Kassel hat und im Grunde jeder Stadtteil seine eigene Handball-Mannschaft unterstützt.


    Saubere Sitze, Toiletten und Treppenhäuser sind kein "Luxus" sondern ein schlichter Standard, an den sich in Kassel seit knapp 10 Jahren keiner mehr zu halten vermag.

    Von der reinen Entfernung her, wäre das natürlich nen charmantes Auswärtsspiel gewesen. Irgendwie vermisse ich es Freitag Abend auf der A44 vor Dortmund im Stau zu stehen...

    Vllt. hat Carciola uns ja auch nur deshalb so gut gefallen, weil der spielerische Unterschied zu Schlager so eklatant groß war... ;D
    Aber Spaß beiseite - den Adriano der letzten Wochen (insbes. der PO-Serie gg. die Löwen) nächstes Jahr im Kader zu haben, wäre nicht das schlimmste...


    Bei Gerry war es gut, dass die Reißleine gezogen wurde. Es hat einfach nicht gepasst mit ihm und Kassel. Jeder weitere Tag bei uns hätte keiner der Parteien weitergeholfen. Sympathischer Typ und sicher ein guter junger deutscher Spieler, aber es hat einfach nicht gepasst.


    Bei Gerartz hätte ich mir halt gewünscht, dass er mal außerhalb der vierten Reihe eingesetzt wird. Geht mir übrigens bei der Rückholaktion von Carciola ähnlich.

    Also ich bin grundsätzlich zufrieden mit der Saison. Der von vielen erwartete Meisterschafts-Blues ist nur in Ansätzen und kurzen Perioden zu sehen gewesen. Mit der Punkteausbeute kann man absolut zufrieden sein, doch der Weg zu den ergatterten Punkten stimmte halt in vielen Partien nicht. Die Huskies 16/17 waren in ihrer Präsentation weit weniger spektakulär als die beiden vorangegangenen Jahrgänge. Da darf man aber auch schlicht nicht außer acht lassen, dass es Joe und Rico eben nicht gelungen ist die Ausländerpositionen ähnlich stark zu besetzen. Bei den Glücksgriffen der vergangenen Jahre (Järvinen, MacQueen, Collins, etc.) bin ich aber bereit darüber hinwegzusehen.


    Off Ice:
    Fatality hat das für mich auf den Punkt gebracht. Die Zustände der Halle sind - wer hätte das überhaupt für möglich gehalten - nochmal schlechter geworden. Ich kann keinem Fan verdenken Zuhause zu bleiben. So hat man übrigens trotz sportlichem Erfolg binnen zwei Jahren fast 500 Fans im Schnitt verloren. In dem Bereich hab ich aber die Hoffnung auf Besserung aufgegeben...


    Team:
    Die Chemie im Team hat gestimmt. Ich erinnere mich dunkel an Kasseler Rumpeltruppen, bei denen der Center der 1. Reihe dem Center der 2. Reihe das schwarze unter den Fingernägeln nicht gegönnt hat. Das war dieses Jahr definitiv nicht der Fall. Dass wir es allerdings mit einem Jahrgang zutun hatten, der nicht zu den technisch stärksten gehört, steht außer Frage. Insbesondere in der Abwehr hat man es mMn versäumt auch während der Saison nochmal nachzulegen und zumindest einen weiteren spielstarken Verteidiger zu holen. Da wurden durch die Abgänge von Little, Sturm, Stephan und auch Valenti Löcher in die Deckung geschlagen, die weder MacKenzie, Hanusch, Mapes oder Lehikoinen auffangen konnten. Hier besteht also auch für die kommende Saison größter Handlungsbedarf. Fragezeichen sind hier für mich vor allem hinter die beiden Ausländer sowie Mathias Müller und Kevin Maginot (FL Mannheim?) zu setzen.


    Im Sturm hat man es ebenfalls nicht geschafft die Abgänge von Daoust und MacQueen zu kompensieren. Hier sind vor allem Pimm und Downing weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Bei Braden muss man sich wohl einfach eingestehen, dass er zum einen im Vorjahr stark von MacQueen und dessen Punkteausbeute profitiert hat und zum anderen wohl einfach nicht das Potential für die DEL hat. Downing hingegen ist für mich jegliche Eignung für ein ambitioniertes Team in der DEL2 schuldig geblieben. Auf mysteriöse Art ist J.D. trotzdem Toptorschütze der Huskies geworden - für mich dennoch die Enttäuschung der Saison. Meist unsichtbar, relativ körperlos und mit seinem - wenn er denn mal kommt - Schuss vom linken Bullykreis doch recht eindimensional. Die Experimente "Schlager" und "Gerartz" müssen auch noch kurz Erwähnung finden. Das eine (Schlager) hätte definitiv früher beendet werden müssen, das andere (Gerartz) hätte ich gerne weiter in der Entwicklung gesehen. Positiv zu erwähnen sind vor allem noch Thomas Merl, Toni Ritter und Phil Hungerecker.

    Definitiv schwer zu schlucken. Das Auftreten der Huskies hat mich ein bisschen an vergangene (wenig erfolgreiche) Tage der Löwen erinnert, die uns in den ersten fünf Minuten der Spiele jeweils quer über die Eisfläche gescheucht haben um dann irgendwann nach Luft ringend in den Seilen zu hängen.


    Aber halten wir es kurz: Die alte Ausländer-Problematik schlägt in dieser Serie voll durch. Downing und DeBlois sind völlig abgemeldet, Pimm sichtlich bemüht aber uneffektiv und MacKenzie hat alle Hände damit zutun hinter Maginot die Scherben aufzufegen.


    Desweiteren haben die Huskies einzig und allein eine Chance gegen die Löwen wenn Kells das Torhüterduell für sich entscheidet. Das war weder Freitag noch heute der Fall. Da erübrigt es sich mEn auch einzelnen Gegentreffern den Stempel "Unhaltbar" zu verpassen. Gerade die unhaltbaren muss ein Goalie eben mal halten um in den POs den Unterschied zu machen.


    Gut gefallen hat mir heute hingegen Adriano. Der scheint richtig Spaß an der Serie gefunden zu haben. Wenn man zwingend was an der Mannschaftszusammenstellung verändern will, kann man ihn vllt. mal 1-2 Reihen nach vorne schmeißen...


    Zum Auftritt der Löwen muss man eigentlich nicht viel sagen: vorne effektiv, hinten teils ähnlich vogelwild wie wir - dann aber mit einem Jaeger dahinter, der den Huskies nicht viele Chancen zum glänzen gibt.


    Bzgl. Löwen-Fans: Ja, ihr hattet "nen Heimspiel in Kassel"! Es war wie immer erschreckend still beim eigenen Rückstand und der Rest war mit viel zu viel unbegründeter Selbst-Hyperei vorgetragen. #alleinorange
    Kasseler Support war - wie eigentlich immer wenn man 5000 statt 3000 Leute mitschleppen muss - etwas behäbig.