Beiträge von hessentotal

    Komplette Zustimmung. Man kann dem Team sicherlich auf die unterschiedlichsten Arten Vorwürfe machen, aber eine Söldnermentalität sehe ich da nicht.

    Seit das PP funktioniert läuft es bei den Huskies optisch nicht mehr so gut. Immerhin hat heute das PP für den dringend benötigten Sieg gesorgt.

    Vllt. kriegt man es zum Ende der Serie ja so getimed, dass dann sowohl die Rädchen des Saisonbeginns, als auch die aktuellen Powerplayrädchen zusammengreifen.


    Aber im Ernst: Man merkt der Truppe an, dass man sowohl physisch als auch psychisch harte Wochen hinter sich hat. Mit ein bisschen Glück bleiben die Wolfsburger FöLis noch ein Weilchen hier und der ein oder andere Rekonvaleszent gibt sein Comeback.


    Im zweiten Drittel fand ich die Huskies erschreckend platt und bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob man ohne Knallkopf Mieszkowski nochmal ins Spiel zurückgefunden hätte. Aber (!) - und das bestätigt sich seit Saisonbeginn durchgehend - die Moral der Truppe ist stark.

    Christ und Heinrich in Reihe 4, das zeigt schon, wohin die Reise geht.


    Ansonsten nur noch Kanadier. Tut mir leid, aber mit ‘Kassel’ Huskies hat das nicht mehr viel zu tun 🤷🏻‍♂️

    Sorry, aber dieses Kanada-Gejammer geht mir auf den Keks. Natürlich wäre es geiler, wenn wir 18 Eigengewächse aufs Eis schicken könnten... Mit diesem ständigen Kanada-Gebashe tut man Jungs wie Hungerecker, Spitzner, Tramm oder meinetwegen eben Michi Christ einfach Unrecht, weil man ihnen die verdiente Anerkennung nicht zukommen lässt. Und wo bitte ist das Problem, Michi Christ in der vierten Reihe zu spielen? Die Ausgewogenheit unter Kehler ist doch einer der großen Pluspunkte des Kaders. Außerdem: Wo bleibt deine Kritik an Karachun oder Shevyrin? Sorgen die für weniger Entfremdung, weil sie immerhin fließend Deutsch sprechen?

    Edit:

    ...weil ich beim Hochscrollen gerade die Signatur "#9untershallendach" gelesen habe, noch ein Nachtrag zum Thema Professionalität. Bis heute haben es die Huskies nicht geschafft das Karriereende von Manuel Klinge in einer eigenen Pressemitteilung zu verkünden. Mehr Armutszeugnis einer Organisation und dazu fehlender Respekt vor verdienten Spielern geht doch fast gar nicht...

    Ist die Karriere denn beendet? Soweit ich informiert bin, hat Manuel Klinge bei den Huskies einen laufenden Vertrag als Spieler. Und solange er einen Arbeitsvertrag hat, seinen Beruf aber nicht ausüben kann, übernimmt die BG sein Gehalt soweit es ein Arbeitsunfall war. Und dem war so. Warum sollte also eine Situation, ohne Not, beendet werden, in der Manu die Huskies nichts kostet, er sein Geld aber dennoch bekommt? Zudem gilt doch, dass eine Karriere beendet ist, wenn sie beendet ist und nicht weil einige von außen meinen, das sie beendet sei. Oder entscheidest du jetzt über das Ende der Karriere Kasseler Eishockeyspieler?

    Ich beende hier gar nichts. Der Vertrag läuft natürlich bis 2020. De facto hat er aber seit zwei Jahren kein Spiel gemacht, läuft an Spieltagen im Anzug rum und macht keinerlei Anstalten aufs Eis zurückzukehren. Wie würdest du das nennen - Reha?

    Die Argumentation mit der BG beruht im übrigen rein auf Spekulationen. Wer sagt denn, dass die BG nicht ebenfalls gezahlt hätte, wenn man Klinges Leistungen in einer PM anständig gewürdigt hätte? Vertrag ist Vertrag und eine gute Kommunikation ist eine gute Kommunikation.

    Ich glaube bei dem Thema kommen wir nicht auf einen Nenner. Eins noch zum Abschluss:

    Nur weil die Toiletten in den 90ern in schlechtem Zustand waren heißt das ja nicht, dass sie heute immer noch in schlechtem Zustand sein müssen...

    Mal ganz im Ernst, müssen wir wirklich über den bedenklichen Zustand der Halle diskutieren? Die blinden Plexiglasscheiben, Holzbänke als Sitzgelegenheiten und eben Toilettenanlagen wie an französischen Autobahnen...


    Ich für meinen Teil würde mir jedenfalls wünschen, dass die Huskies etwas proaktiver auf die Fans (Unterhaltung, sportlicher Reiz, etc.) eingehen und nicht Sommer für Sommer in ihrem Elfenbeinturm sitzen und erwarten, dass schon irgendwer zu den Heimspielen kommt...


    Edit:

    ...weil ich beim Hochscrollen gerade die Signatur "#9untershallendach" gelesen habe, noch ein Nachtrag zum Thema Professionalität. Bis heute haben es die Huskies nicht geschafft das Karriereende von Manuel Klinge in einer eigenen Pressemitteilung zu verkünden. Mehr Armutszeugnis einer Organisation und dazu fehlender Respekt vor verdienten Spielern geht doch fast gar nicht...

    Und es werden auch weiterhin keine 1.000 bis 1.500 Zuschauer, die wir früher mehr hatten, kommen, nur weil die Toiletten sauberer sind, oder zwei Salatblätter mehr am Schnitzel Brötchen...... Das dürfte eigentlich jedem einleuchten. Gründe siehe Oben, von mir geschildert.


    Natürlich kommt kein Zuschauer mehr in die Halle nur weil die Toiletten plötzlich sauber sind. Saubere Toiletten erwarte ich grundsätzlich in jeder Eventanlage - sei es bei den Huskies, der MT Melsungen oder im Kino. Es würde ja schon reichen, wenn niemand mehr bewusst Zuhause bleibt, weil er Angst vor Chlamydien auf den Toiletten oder dem nicht entfernten Erbrochenen der Vorsaison auf seinen vierzig Jahre alten Sitzschalen haben muss. Wenn ich als generell sportaffiner Nordhesse die Wahl zwischen der MT Melsungen und den Huskies habe und mir die Sportart erstmal egal ist, buche ich mir lieber eine Karte in der Rothenbachhalle.


    Und nochmal zum Thema Zuschauerschnitt: die Handball-Nachbarn haben ihren Schnitt seit 2012 (ältere Daten habe ich leider nicht gefunden) um über 1000 Zuschauer pro Partie gesteigert. Das mag nicht zwingend am besseren Schnitzelbrötchen liegen - das professionellere Auftreten wird da aber hunnertprozentig seinen Anteil dran haben.

    Im gleichen Zeitraum haben die Huskies ihren Schnitt übrigens von 4.500 (11/12) auf 3.200 (17/18) gesenkt.

    Man sollte sich einen Moment Zeit nehmen und schauen was für ein unfassbar homogenes Gebilde Tim Kehler aus der letztjährigen Truppe geformt hat. Chapeau! Dem Kader scheint (auf kurze Sicht) nicht mal der Verlust von Mueller und Moser zu tangieren.


    Zum Thema unsung heroes würde ich allerdings gern zwei, drei Spieler hervorheben, die nicht immer die erste Geige spielen, mir aber seit Wochen richtig Spaß machen: Spitzner und Bettahar übertreffen meine Erwartungen um Längen. Das kann man ruhig mal lobend erwähnen. Bei Shevyrin das gleiche, auch wenn der nicht ganz so unter dem Radar fliegt.

    Ich denke ganz einfach, dass die Wahrheit über die Huskies zwischen der prima Frühform und dem aktuellen Slump liegt. Zumal Bayreuth und Tölz in den letzten Jahren für uns immer unangenehm zu spielen waren.


    Und um aus dem vergangenen Wochenende etwas positives zu ziehen: Gemessen an den Leistungen gegen Bayreuth und Tölz hätten die Huskies keinen Punkt verdient gehabt und jetzt steht man mit drei Punkten da.

    ...insofern hoffe ich eigentlich nur, dass jemand Brett Breitkreuz die Schranken aufzeigt.



    Große, große Enttäuschung!

    Spaß beiseite - das war wirklich geil. Carroll hat angedeutet mehr als nur eine Rob Busch-Reinkarnation zu sein, und meine anfänglichen Bedenken bei Mueller-Trivino-Kirsch nehme ich komplett zurück. Mea culpa.


    Als abergläubischer Mensch weiß ich allerdings nicht, ob wirklich aufs 10:2 gedrückt hätte... Andere Mannschaften bewusst demütigen sehen die Hockeygötter nie gerne. Und ein kleines bisschen Mitleid musste man mit Williams am Ende ja doch haben...

    Kompaktes Auswärtsspiel der Huskies. Durch die mangelhafte Sprade-Übertragung bin ich mir nicht mal sicher, ob man Kuhn beim ersten Gegentor in die Verantwortung nehmen muss... Aber selbst wenn, die restlichen 59 Minuten war er abermals genau der Rückhalt, den die Mannschaft braucht.


    Duffy und Moser fand ich deutlich verbessert im Vergleich zu den letzten beiden Auftritten. Bei Carroll muss man hoffe, dass da über kurz oder lang mehr kommt. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass der für die interne Teamhygiene gut ist. Inwiefern das eine A-Lizenz rechtfertigt, muss man sehen.


    Spitzner mit seinem ersten Saisontreffer in der "Quasi"-Heimat muss natürlich gesondert hervorgehoben werden.

    Ich lass mich einfach mal etwas verfrüht zu dem Satz hinreißen, dass mir Kehlers Huskies besser gefallen, als die letzten drei Rossi-Jahrgänge zusammen.


    Das ist zwar alles weit von spielerischer Eleganz entfernt, aber auch im dritten Spiel kann man den Jungs die Einstellung und den Kampf nicht absprechen. Mehr habe ich nie verlangt.


    + Hungerecker. Bockstarkes Spiel vom Youngster. Da sehe ich gern über Schietzolds Sonntags-Schlenzer hinweg.
    + Tramm. Hat bislang einen tollen Übergang aus der OL hingelegt.
    + 3. Reihe. Erneut aktivster Block. Insbesondere Karachun.

    + 4. Reihe. Enorme Aufwertung durch das spielerische Element von Valentin.


    - Müller. Mit einem richtig gebrauchten Tag.

    Bietigheim war besser, die Huskies aber trotzdem immer irgendwie „im Spiel“. Mit so ner Niederlage kann ich - im vgl. zu vielen Partien der letzten Saison - gut leben. Hier hat man zudem gegen einen ausländischen Goalie gespielt, der seine Lizenz (im vgl. zu Melichercik) wert zu sein scheint.


    In Sachen Powerplay muss man spätestens nach dem nächsten Wochenende mal ein erstes Resümee ziehen. Das gefällt mir noch überhaupt gar nicht.


    Und mal als Zusatz für die regelfesten User hier:

    Hätte es bei dem hohen Stock mit Verletzungsfolge nicht zumindest 2+2 geben „müssen“, oder geht der Ermessensspielraum der Referees auch bei Verletzungsfolge soweit, dass man es bei einer schlichten 2min-Strafe belassen kann?