Beiträge von Casi Nator

    Ich hab mir gestern aus Langeweile ein paar Videos von ihm angesehen, vor allem Logo- und Trikotbewertungen.

    Die Logobewertungen hab ich nicht durchgesehen. Das war mir am Ende einfach zu substanzlos. Obwohl ja nur ein Kriterium seine eigene Meinung widerspiegeln sollte, kam eigentlich bei jedem Logo „weil es mir gefällt / weil es mir nicht gefällt“. Gerade die Bewertung vom Kasseler Logo hat mich natürlich besonders interessiert. Da wurde die fehlende Kompetenz hinsichtlich des Designs aber auch nochmal deutlich.

    Die Trikotrankings waren schon etwas interessanter, aber in Summe für mich auch nicht nachvollziehbar. In einem Ranking bekam bspw. Bad Nauheim einen niedrigen Platz, weil das Trikot „einfach zu viel rot“ enthalte, im Folgejahr wurde ein fast identisches Nauheimer Trikot viel weiter oben gerankt. Viele Einordnungen waren überhaupt nicht nachvollziehbar - weil er sie auch nicht erklären konnte.

    Alles in allem würde ich den Kanal soweit ich ihn jetzt kenne nicht unbedingt weiterempfehlen.

    ABER…

    Jedes Medium, das Eishockey thematisiert und in irgendeiner Form unterhält, kann gut für unseren Sport sein. Vielleicht gibt es jemanden, der zufällig auf so ein Video stößt, sich deshalb mal über z.B. die Kassel Huskies schlau macht weil die ja eines der schönsten Logos in der DEL2 haben und am Ende als Fan hängen bleibt.

    Und auch wenn die Videos nicht besonders gut sind, schaue ich sie mir lieber an, als irgendein TrashTV-Format auf den Privatsendern. Und auch die begeistern immer noch Millionen Menschen.

    Und es gibt auch ganz viel andere Arten von Kokolores, mit denen man Lebenszeit verschwenden kann… ;)

    Von Rasissmus rede ich ja auch nicht.

    Ähm… Stichwort „gemeldeter Beitrag“ ;)

    Und natürlich ist es eine Diskriminierung auf Grund der Nationalität und damit Auländerfeindlich. Und natürlich verstöst diese Regelung gegen die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeisregelungen. Nur weil andere Sportarten auch Regelungen gegen Ausländer haben, heißt es ja nicht das es Rechtens ist.

    Die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt aber (bis auf einige wenige Ausnahmen) nur für EU-Bürger. Kanadier oder US-Amerikaner profitieren davon nicht.

    Und nochmal: Die selbstauferlegte Beschränkung der Ausländerlizenzen ist kein Rechtsbruch. Das wäre es nur, wenn es den Clubs verboten wäre, mehr als eine bestimmte Anzahl von Ausländern zu beschäftigen. Das ist es aber in dieser Form nicht - vielmehr ist es ein Agreement aller Clubs als ein Verbot. Und das macht rechtlich durchaus einen Unterschied.

    Und der Begriff „Ausländerfeindlich“ ist ja wohl maßlos übertrieben.

    Wo genau siehst du denn die „institutionelle Ausländerfeindlichkeit“?

    Es gibt ja ganz klar, eine Beschrenkung auf Grund der Nationalität. Die mindestens Mal gegen EU-Recht verstöst.

    Also zum einen handelt es sich um eine selbst auferlegte Beschränkung, auf die sich die Clubs geeinigt haben. Somit handelt es sich auch nicht um einen Verstoß gegen EU-Recht.

    Zum anderen gibt es die gleichen Beschränkungen auch in anderen Sportarten. Auch in der Fußball-Bundesliga muss ein gewisses Kontingent an „Local Playern“ unter Vertrag stehen. Quelle Auch in der European League of Football sind die Stellen für Spieler aus anderen Ländern als dem Heimatland des jeweiligen Teams begrenzt.

    Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern soll dafür sorgen, dass der eigene Nachwuchs nicht untergeht. Mal ganz abgesehen davon, dass es wenn eh eher „Nationalismus“ wäre, da hier weniger die vermeintliche Rasse (die es ja bei Menschen eh nicht gibt) eine Rolle spielt als vielmehr die Nationalität, haben ja Ausländer trotzdem die volle Möglichkeit hier zu spielen. Nur die „Arbeitsplätze“ sind begrenzt - das sind die aber so oder so.

    In einer Sportart wie Eishockey, die im Nachwuchs hier in Deutschland eine vergleichsweise unbedeutende Rolle spielt, sind solche Regelungen auch wichtig. Die Menge an Eishockeyspielern, die allein in Kanada jedes Jahr den Sprung ins Profigeschäft verpasst, könnte sonst den deutschen Markt fluten.

    Das einzige, was durchaus angepasst werden sollte, könnte oder vielleicht mit der neuen Gesetzgebung sogar müsste, ist die genaue Ausgestaltung der Regelung. Eine Kontingentierung je nach Ausbildungsort, wie in der Fußballbundesliga halte ich persönlich für sehr charmant. Ein deutscher Spieler, der in seiner Jugend nach Nordamerika geht und dann bspw. mit 20 Jahren zurückkehrt, könnte dann unter ein „Not-local“-Kontingent fallen, wohingegen ein lokal ausgebildeter Spieler unabhängig von dessen Nationalität als „local“ gelten würde.

    Mit zeitnah meinte ich noch dieses Jahr! Der Deutsch-Test sollte gelingen, somit spielt er hoffentlich ab Oktober als Deutscher 💪🏻😃

    Der Gesetzentwurf ist heute vom Kabinett beschlossen werden.

    Nun muss er erstmal durch den Bundestag. Sollte er dort nicht schon scheitern geht es noch durch den Bundesrat. Und schlussendlich müsste das Gesetz noch ratifiziert und im Staatsanzeiger veröffentlicht werden.

    Aktuell wird mit einem Inkrafttreten im April 2024 gerechnet.

    Na hoffentlich wurde Fritzmeier von den Huskies gratis reingelassen.

    Nicht dass die Kosten für die Eintrittskarte mit der Lizenzierung der Löwen in der DEL kollidieren. :D

    Ich verstehe die Kritik schon. Ich verstehe nur den Wunsch nach Event nicht. So sehr ich mich auch bemühe, aber da fehlt mir einfach die Fantasie anscheinend.

    Es gibt halt einfach Eishockeyfans (und ich würde mal sagen, nicht gerade wenige), denen es nicht reicht, die Spieler auf dem Eis zu sehen, wie sie spielen, sondern ihnen einfach mal näher kommen wollen:

    - Autogramme abstauben (wie nacktmull17 das ja schön skizziert hat)

    - für gemeinsame Fotos zur Verfügung stehen

    - vielleicht mal ein wenig mehr über die Menschen in den Trikots erfahren

    Ja, man kann sich als Fan auch auf die reinen Eishockeyspiele beschränken. Als Club sollte man aber möglichst viele Arten von Fans abholen. Und dazu gehört eben auch den Wunsch nach Event zu bedienen.

    Früher war Eishockey anscheinend irgendwie einfacher. ;)

    „Früher“ ist halt einfach nicht mehr. Früher ist man auch noch mit Pferdekutschen gefahren, ist an der Pest verreckt oder hat in den örtlichen Fluss gekackt.

    Heutzutage ist ein einigermaßen vernünftig organisiertes Event zur Saisoneröffnung halt schon angebracht. Ansonsten hätte man sich die Ankündigung „Saisoneröffnungsfeier“ auch sparen können. Hat man aber nicht, von daher ist es auch gerechtfertigt, wenn Kritik daran aufkommt, dass drei Tage vorher kein Programm veröffentlicht wurde. Nicht mal eine Uhrzeit…

    Ich denke maurer ist fit aber bin nicht ganz sicher. Wir können aber spekulationen über die maske sonst anfangen. Hat er eine blanko maske, weil er nicht für die Huskies spielen wird? 8| 8|

    Er hatte wohl auch bei seinen bisherigen Stationen immer eine Blanko.

    -PSY- Alle drei Goalies waren beim Mediaday in voller Ausrüstung da. Maurer trägt tatsächlich eine Blanko-Maske.

    Auf den heute gezeigten Bildern vom Training sieht man ihn übrigens auch. ;)

    Philipp Maurer beim Training

    Kenne ihn nicht. Da er aber einen deutschen Pass hat, ist ein Try-Out sicherlich keine falsche Idee. So kann sich Subr ein besseres Bild von ihm machen und wenn er ihn für ein Upgrade zu Tramm hält, könnte man die Tiefe in der Verteidigung (wo man derzeit ja auch „nur“ 8 Spieler hat) fest verpflichten.

    Wenn nicht, war es halt nur ein Try-Out.

    Tramm soll in den Planungen von Subr einfach keine Rolle mehr spielen. Und kann mir vorstellen, dass er nur dann nochmal das Spieltrikot überstreift, wenn sich einer der bisher eingeplanten schwer verletzt.

    1. Doch, hat er, bereits mehrfach.

    Also ich bin viel hier im Forum unterwegs und ich bin weiß Gott auch oftmals anderer Meinung als er, aber ich konnte noch nirgends lesen, dass er sich selbst als Experte bezeichnet. Im Gegenteil:

    ich bin kein Experte. Wo habe ich das behauptet?

    Was den Statistik-Vergleich zwischen MacQueen und Keck angeht, musste ich jetzt selbst erstmal in Ruhe recherchieren, weil ich auch auf 7 Tore Differenz kam. Auf dem Handy sieht man aber bei eliteprospects nur die Hauptrundenstatistik. Inklusive Playoffs Liegt die Tordifferenz tatsächlich bei 15 Toren.

    Allerdings hatte Keck nur 52 Spiele insgesamt, MacQueen 63, sodass die Quoten Tore/Spiel mit 0,65 (Keck) ggü. 0,78 (MacQueen) nicht so weit auseinander liegen. Auf 52 Spieltage (also eine Hauptrunde) hochgerechnet sind das - tada - 6,76 Tore, aufgerundet also 7.

    Mein Lieblingssatz, der alles zusammenfasst, ist aber:

    einen [Video-]Würfel wird es unter keinen Umständen [in der Halle] geben

    Uff! Also diese These willst du ihm vorwerfen? Einen Beitrag vom 6. Juni 2021, als noch gar nicht so richtig klar war, was da alles gemacht ist und viele noch aufgrund früherer Aussagen von Verantwortlichen davon ausgegangen sind, dass ein Videowürfel (wie übrigens die dieses Jahr gebaute PV-Anlage) aus statischen Gründen nicht machbar sei!? Respekt! Du wusstest das also echt schon besser? Damals? Dann herzlichen Glückwunsch!

    Nun aber zum Höhepunkt:

    find ich's bisschen frech, dass hier Leute, die sich alles bringen lassen, mit nachgewiesener Pseudo-Expertise dann irgendwelche einzelnen Sätze bewerten wollen.

    Machst du hier nicht gerade genau das gleiche? Aus einem Podcast, in dem der Geschäftsführer, der eher nicht für die Kaderzusammenstellung zuständig ist, in einem Satz erwähnt, bewertest du doch eben diesen einen Satz so, dass dies der ausschlaggebende Punkt für die McMillan-Verpflichtung war. Und nicht vielleicht seine 61 Punkte in 64 DEL2-Spielen. Oder seine 57,86% Bullyquote in der DEL2. Oder die Tatsache, dass Bo Subr ihn schon kennt und einen Plan mit ihm verfolgt.

    Nein, aus einem Satz von Paul Sinizin, einem Satz von Joe Gibbs schlussfolgerst du mit deiner Pseudo-Expertise (denn einen Nachweis über deine Expertise konnte ich bislang auch nicht finden), dass es nur darum ginge, Sykora besser zu machen.

    So, alle mal tief durchatmen!

    Weder hat sich hier MpunktArcel irgendwo als Experte ausgegeben, noch haben Gibbs, Sinizin oder sonst ein Offizieller der Huskies gesagt, dass McMillan ausschließlich geholt wurde, um Sykora besser zu machen.

    Dass man sich das vielleicht erhofft/verspricht, steht auf einem ganz anderen Blatt, dass dies aber der alleinige Grund für seine Verpflichtung ist, glaubt doch niemand ernsthaft, oder?