Beiträge von epse

    Es geht hier um den Auftritt in den Medien und da ist es eben nicht egal, ob man den einen Post mit Comic Sans und den nächsten in Times New Roman absetzt. Das haben die Huskies ja auch erkannt und wie erwähnt eine CI entwickelt an der auch das Marketing aufgezogen werden sollte. Wie schafft man Marken-Identität? Richtig, indem man Dinge wiederkehrend tut bzw. den Rahmen absteckt und Inhalte verändert. Mit der Schaffung eines „Huskies-Blau“ und dazugehöriger Schriftart. Finde ich persönlich auch super, dass das gemacht wurde. Blöd ist es meiner Meinung nach hingegen, wenn das Corporate Design auf dem Trikot, was ja nicht nur in der Halle, sondern auch auch Playercards, Autogrammkarten, Postern, etc. präsent ist, eben keine Anwendung findet. Mag sein, dass die Sauberkeit in der Halle (oder natürlich das Salatblatt auf dem Schnitzelbrötchen) für den Fan wichtiger ist. Um die „Marke Huskies“ an sich zu stärken, ist das ganze aber nicht so irrelevant wie ihr denkt. Und da es in diesem Thread um den Auftritt der Huskies in den Medien geht, finde ich es durchaus plausibel auch über Schriftarten und Farben zu diskutieren.

    Dazu kommt, dass die Huskies sich letztes Jahr erst ein Corporate Design entwerfen lassen haben. Zur Schriftart gehört, soweit ich das richtig verstanden habe, auch ein Farbton. Bei den Grafiken hält man sich konsequent daran, beim Trikot hat man schon alles wieder verworfen. Das sind kleine Dinge, die man einhalten kann, um sich nach außen professioneller zu zeigen.

    Heute gab es, wie euch sicher bekannt ist, eine Pressekonferenz der Huskies.

    Wir haben das live begleitet >>

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    Rein finanziell scheint sich nicht allzuviel zu ändern, Škoda wird in der Halle etwas präsenter und hat nun auch auf dem Trikot das VW-Logo vertrieben.

    Das heute vorgestellte Trikot gibt meines Erachtens auch Grundlage zu weiteren Spekulationen:

    - Wo ist das Eisenbach-Logo?

    - Wo ist das Bad One Logo?

    Hat da gegebenenfalls nähere Informationen zu?

    Bei Bad One haben wir ja schonmal im Podcast drüber gesprochen, da war meine Info aber noch, dass es technische Schwierigkeiten gibt. Nun ist aber auch die Facebook-Seite offline. Weiß da jemand mehr?

    Im Interview, welches der Sportbuzzer mit dem Geschäftsführer der Icefighters Leipzig André Krüll geführt hat, wird was ganz interessantes über Stephan Tramm gesagt.

    Ja, denn wir verstehen uns als eine große Familie. Ein Beispiel: Stephan Tramm wechselt zu den Kassel Huskies in die DEL2. Er war am letzten Wochenende bei uns und sagte: Als meine Familie sehe ich immer noch euch in Leipzig an. Wenn er ein Problem hat, ruft er mich an. Und wenn er uns besucht, umarmt er meine Frau und mich, wie in einer Familie halt.

    Mir geht es nicht darum hervorzuheben, dass er sagt "Leipzig ist meine Familie", sondern dass bei der Teamzusammenstellung vielleicht wirklich auch mal auf das "abseits des Eises ist er ein guter Charakter" Wert gelegt wurde.

    Neu geschaffene Stelle klingt ja erstmal gut. In der vorletzten Saison (und auch in den Jahren davor) gab es diese Stelle aber auch schon, die dann im letzten Jahr durch Ehrenamt und Sponsor ausgefüllt wurde. Das Problem in den vergangenen Jahren war, dass der Pressesprecher sich noch um viel mehr kümmern musste, als um die Öffentlichkeitsarbeit. Und da auch hier schon wieder „Sponsoren bei Laune halten“ genannt wird, klingt das organisationstechnisch erstmal nicht unbedingt nach Verbesserung. Wir werden sehen wie sich das in Zukunft entwickelt.

    Wir sollten meiner Meinung nach nicht in den Fehler verfallen, Joe Gibbs unterschwellig zu unterstellen, er blockiere die zweite Eisfläche aus egoistischen Gründen.

    So war es nicht gemeint. Natürlich hat die Stadt auch ihren Anteil daran und wie schon geschrieben stellt sie das Ding bestenfalls alleine auf die Beine wie es u.a. auch mit Sporthallen und Fußballplätzen der Fall ist. Zur Erinnerung: Der Umbau des Leichtathletik-Stadions hat schlappe 23 Mio. Euro gekostet.

    Mein Ansatz war der: Ich glaube nicht, dass die KSE momentan die finanziellen Mittel hat. Und selbst die Bank will bei so einem projekt wissen, wie das Geld irgendwann wieder zurückfließt. Aber wie will die KSE mit der zweiten Eisfläche Geld verdienen? Vielleicht könnte man die Kühlleistung oder den Eismeister zur Verfügung stellen, aber wann amortisiert sich das Ganze dann und schafft das beispielsweise die alte Ammoniak-Anlage überhaupt noch?

    Es war nicht meine Intention die Schuld allein Gibbs in die Schuhe zu schieben oder ihm Egoismus zu unterstellen. Dieses „wir sind in Gesprächen“ kann ich aber auch bald nicht mehr hören - von allen Seiten.

    Man munkelt aber auch an verschiedenen Ecken wieder etwas von einer Multi-Halle gemeinsam mit der MT. Vielleicht verzögert sich das ganze Projekt auch deswegen. Inwiefern sich das im Bezug auf bessere Eiszeiten für die Jugend auswirken würde und ob der DEB an seinen Standortplänen festhält, wäre interessant zu wissen.

    Mir geht es in erster Linie darum, dass man mit der zweiten Eisfläche aus dem Quark kommt. Ob ich das von der KSE einfordern muss oder nicht, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es ja auch baurechtlich noch Dinge zu klären und es verzögert sich deswegen.

    Die beste Lösung in dem Fall wäre wahrscheinlich, wenn die KSE außen vor bliebe und die zweite Eisfläche in öffentlicher Hand wäre. Diese Vorstellung klingt allerdings mehr als utopisch.

    Nehmen wir an, Gibbs hätte zwei Millionen zur Verfügung, die er ausgeben könnte. Die würde ein Geschäftsmann doch in Dinge investieren, die ihm auch Geld zurückbringen, oder? Ich dachte meine Ansätze würden aufzeigen, dass es ihm kurfristig gesehen finanziell nicht viel bringen wird, dieses Geld in die zweite Eisfläche zu investieren. Aber ich vermute, dass du hören willst, dass er das Geld nicht hat und wenn lieber sonst irgendwas damit macht ("die bösen alten Geschichten") - Den Kontoauszug der KSE kenne ich allerdings nicht. Wenn er das Geld übrig hat (nicht für Etat-Aufstockung, Hallen-Sanierung, Umfeld, whatever benötigt) darf er es auch gerne in eine zweite Eisfläche stecken.

    Ich habe weder behauptet, dass er das Geld hat, noch dass er es nicht hat. Aber selbst wenn es da wäre, sehe ich wenig Antrieb seitens der GmbH dies in eine zweite Eisfläche zu stecken. Trotzdem ist es gut möglich, dass sich deine beiden letzten Fragen derzeit mit einem "Ja" beantworten ließen. Wobei ich schon glaube, dass die Stadt ernsthaft bemüht ist, hier aber vielleicht der Faktor "Recht auf Eis in Kassel" noch problematisch sein könnte. Und bei der zweiten Frage hängt es wie überall anders von den Sponsoren ab. Ich denke schon, dass hier Potential ist, denn die Base der Großsponsoren ist schon ziemlich treu und eishockeyverrückt.

    Wartet man auf eine Zusage vom DEB für eine Förderung des Nachwuchs? Gibt dieser diese könnte es gehen. Vielleicht wartet dieser auch auf einen Plan aus Kassel?

    Soweit ich das mitbekommen habe, gibt es diese Zusage bereits. Wenn in Kassel eine zweite Eisfläche steht, wird es ein DEB-Stützpunkt - Inwieweit das in Stein gemeißelt und vertraglich festgehalten ist, weiß ich nicht. Allerdings ist das auch für den Bau der Eisfläche in meinen Augen erstmal unerheblich und ich gehe stark davon aus, dass da die GmbH die Bremsklötze auf Anschlag hat.

    Der Plan für die zweite Eishalle wird vermutlich konkreter sein, als hier vermutet wird, aber es sind andere Dinge, die Beachtung finden müssen. Nehmen wir doch mal allein die baulichen Aspekte: Wo sollen die Eishallenbesucher parken, wenn auf dem Parkplatz eine zusätzliche Eishalle gebaut wird? Natürlich kann auch in so einen "Komplex" ein Parkhaus integriert werden, aber dadurch wird das Teil nicht billiger, zumal schon zur Ankündigung in 2017 von einer "günstigen Lösung" gesprochen wurde. Möglichkeiten dazu gibt es immer, aber ein "VIP-Vorteil" des guten Parkplatzes würde so schon mal eingeschränkt werden.

    Man muss auch mal hinterfragen, was die GmbH durch eine zweite Eisfläche überhaupt für einen Vorteil hätte. Und da muss jetzt niemand mit besser ausgebildeten Spielern und mehr Masse an Jugend-Spielern argumentieren, denn das ist was langfristiges, was sich nicht sofort auf dem Konto auswirkt. Es gäbe vielleicht mehr Zeit für öffentlichen Eislauf, aber dafür wurden bereits in den vergangenen Jahren die "guten Eiszeiten" geblockt. Bemerkenswert hierzu fand ich eine Aussage von Rossi in einem Gespräch über den Familien-Tag der Huskies in der letzten Saison. Ich hab ihm gesagt, dass ich den recht erfolgreich fand und man so etwas ja häufiger machen könnte, auch um neues Publikum an den Sport heranzuführen. Seine Aussage war unmittelbar, dass man aber den öffentlichen Eislauf zu dieser Zeit als wichtige Einnahmequelle benötigt und das deshalb nicht so häufig machen wird. Sehe ich auch ein, aber ist eben auch wieder kurzfristig gedacht. Der Großteil des Eislauf-Publikums kommt halt am Wochenende, also wirken sich die freien Jugendzeiten auch kaum auf dem Konto aus - zumal die Jugend die Eiszeit auch nicht geschenkt bekommt. Konzerte könnten aufgrund des Spielbetriebs der Profis auch nur begrenzt häufiger stattfinden. Außerdem wird die Sound-Qualität in der Halle ja nicht auf einen Schlag besser, auch wenn da heutzutage technisch vieles machbar ist.

    Ich sehe auf den ersten Blick keinen großen Vorteil für die GmbH beim Bau einer zweiten Eisfläche.

    Im Westen nichts neues.

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    Ich denke nicht, dass es an Ideen gescheitert ist. Man ist da in meinen Augen einfach teilweise recht konservativ mit umgegangen. Das Medienteam kann schon mit dem #neuland umgehen und hat auch gute Arbeit gemacht, aber manche Sachen waren wahrscheinlich einfach nicht erwünscht. Womit wir wieder bei den Verantwortlichen wären.

    Es wurde unter anderem beim Sponsorenauftakt versprochen die Sponsoren auch in Social-Media zu vermarkten. Das ist in der vergangenen Saison wenig bis gar nicht geschehen. Auch in dem Punkt sieht man aber bei den Verpflichtungen/Verlängerungen schon eine Verbesserung.