Es gibt nicht den Grund warum die Zuschauerzahlen sinken. In jedem Post hier sehe ich einen/mehrere der Gründe. Es ist dann schlicht die Summe die das alles zu einem Berg von Problemen vereint. Und aus dieser Summe leitet sich mein Hauptproblem ab. Es ist Joe Gibbs einfach alles egal. Wenn ich ein Management sehen würde, dass vieles versucht um Dinge zu verbessern, dann würde mich das auch anstacheln mehr zu tun. Wieder mal Menschen zum Eishockey zu bringen z.B.. Aber da es auf mich wirkt als sei es egal ob 4500 oder 2500 in der Halle sind, dass Fanverbindung nicht erwünscht ist usw, da werde ich dann eben auch lethargisch. Und genau diese Lethargie nimmt man doch fast allen war. Man ist halt noch da, weil man den Sport liebt, weil man schöne Zeiten in der Halle verbracht hat und weil man sicherlich auch viele Freunde rund ums Eishockey gefunden hat. Aber wer ist denn aktuell in der Halle weil es einem schöne Emotionen beschert?
Nordhessenstar schreibt ja auch völlig richtig, dass sich das Eishockey und die Fankultur gewandelt haben. Eishockey ist nicht mehr so emotional wie früher. Auch wenn es sicherlich richtig ist, dass Gesundheit mittlerweile eine viel größere Rolle spielt, die Fights, die Hits, die Emotionen haben im deutschen Eishockey den Grundstein für eine große Fanbasis gelegt. Natürlich spielte auch die sportliche Leistung eine Rolle, aber Eishockey ohne Körperspiel bringt die Halle nicht zum Kochen. Das schaffen heute doch nur noch die Zebras. 
Dazu sind Fanclubs auch ne aussterbende Art. Früher traf man sich in Kneipen um über Eishockey zu reden. Heute gibt es ne Whatsapp Gruppe. Man investiert generell nicht mehr soviel in Hobbies. Man muss ja schließlich neben den 50 Hobbies und 3 gebingeten (gibt es das Wort überhaupt?) Serien pro Woche noch Zeit für den Kurztrip in eine europäische Hauptstadt haben. Sprich: Das Freizeitverhalten ist ein anderes.
Dann gäbe es da noch Fußball. In Kassel selbst völlig irrelevant, aber man muss doch nur mal schauen wie das beliebte Lokalblatt mittlerweile dank Ippen berichtet. Es gibt mehr Berichte über die Eintracht (Das ist fucking Südhessen
) und Bayern als über die Huskies oder Melsungen. Fußball killt alles und man fährt aus Kassel eben nach Frankfurt, Dortmund oder wohin auch immer statt lokal zu nem Randsport zu gehen. Oder man schaut Fußball täglich im TV. Ne Winterpause gibt es ja auch nicht mehr. Und selbst im Sommer ist ja gefühlt immer Fußball.
Die Welt dreht sich einfach weiter. Und man kann natürlich den alten Zeiten nachtrauern, aber dort wird man keine Lösungen für die heutigen Probleme finden. Ich hab auch keine Ideen wie man die vielen Probleme lösen kann, wie man Menschen wieder für Eishockey begeistern kann, aber ich weiß, dass wenn man so tut als gäbe es keine Probleme, man unterm Strich alles noch schlimmer macht.
Habe fertig! 